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Supercup: Beide Titelanwärter verpassen die Bestzeit

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Erste Pole Position für Alex Davison |
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| Bei zwei Zeittrainings-Läufen ging es heute auf dem 4,192 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs von Indianapolis/USA um die Startaufstellungen für die letzten beiden Rennen des Jahres. Schnellster im ersten Training und damit Inhaber von Startplatz eins im Samstags-Rennen, war der Australier Alexander Davison, dem seine erste Bestzeit des Jahres gelang. Davison schlug den Italiener Alessandro Zampedri bei der Jagd auf den besten Startplatz um sechs Hundertstel Sekunden.
Tabellenführer und Titel-Favorit Stéphane Ortelli verfehlte Davisons Zeit um eine knappe halbe Sekunde und startet am Samstag von Platz sieben. Sein Verfolger Marco Werner, der dem Monegassen als einziger den Gesamtsieg noch streitig machen kann, erreichte die zehntschnellste Zeit. Das zweite Zeittraining entschied Wolf Henzler für sich, der damit den 16-Runden-Sprint am Sonntag vom besten Startplatz aufnehmen wird. Stéphane Ortelli erreichte die drittschnellste Zeit, während Marco Werner von Position sechs in das letzte Rennen des Jahres startet.
Stéphane Ortelli kann den Porsche-Michelin-Supercup nur dann bereits am Samstag gewinnen, wenn er auf den Plätzen eins oder zwei das Ziel erreicht. Andernfalls ist die Titelentscheidung auf Sonntag verschoben.
Alexander Davison (Schnellster, Training 1): "Mein erstes Zeittraining in Indy, und meine erste Pole des Jahres. Die überhöhte Kurve ist kein Problem. Der 911 liegt so ruhig, dass ich sie mit einer Hand fahren könnte. Im Infield ist es sehr glatt."
Wolf Henzler (Schnellster, Training 2): "Wir haben unser Set-Up für das zweite Training verändert. Meine Runde war absolut perfekt. Im ersten Training ist mir ein Gegenstand durch die Lüftung in das Auge geflogen, ich habe gerieben und es tat sehr weh. Da war an Konzentration nicht mehr zu denken."
Marco Werner (Rennen 1: P 10, Rennen 2: P 6): "Ich fuhr im ersten Training raus, hatte sofort ein gutes Gefühl, und schon meine zweite Runde passte perfekt. Dann sah ich auf der Boxentafel: Platz zehn. Am Schluss habe ich mit Gewalt versucht, meine Position zu verbessern und bin auch noch in das Kiesbett geflogen. Im zweiten Training war ich fast sieben Zehntel schneller. Trotzdem kann ich mit dem Ergebnis nicht glücklich sein."
Stéphane Ortelli (Rennen 1: P 7, Rennen 2: P 3): "Im ersten Zeittraining hatte ich noch Probleme, mich nach meinen Einsätzen auf einem anderen Renn-Porsche in der FIA GT-Meisterschaft wieder an das ABS zu gewöhnen. Das gelang im zweiten Training, ich war eine halbe Sekunde schneller. Ich denke, ich habe alles unter Kontrolle."
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