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2002-09-27 18:16:38 - ks
DTM: Schneider Schnellster, Scheider im Nassen vorne

(c) ts photo
Bernd Schneider fuhr in 1:36,778 Minuten die Tagesbestzeit
Unglaublich, aber wahr – am Ende des DTM-Testtages zeichnet sich für den neunten und vorletzten Lauf der DTM auf dem Circuit Park Zandvoort/NL eine Fortsetzung des Duells der Saison 2002 an. In der 90-minütigen Testsitzung am Nachmittag setzte sich auf trockener Strecke der Titelverteidiger Bernd Schneider im Mercedes-Benz CLK-DTM an die Spitze des Feldes, gefolgt von Tabellenführer Laurent Aiello im Abt-Audi TT-R. Sieben Fahrer lagen auf dem 4,3 Kilometer langen Kurs an der Nordsee innerhalb von vier Zehntelsekunden. Nur noch sieben Punkte trennen den Franzosen Aiello nach vier Saisonsiegen vom Titelgewinn.

„Heute war nur ein Test“, wiegelt Schneider vorschnelle Erwartungen ab. „Morgen mittag im Zeittraining gilt es tatsächlich. Und dafür müssen wir im freien Training in der Früh noch ein wenig am Set-up arbeiten. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll und gefällt mir gut. Ich hoffe für die Zuschauer, dass das Wetter schön wird. Mir ist es egal, ob es trocken ist oder ob es regnet, denn diese Bedingungen sind ja dann für alle gleich.“

Rivale Laurent Aiello bilanzierte: „Eine Besonderheit auf dieser Strecke ist, dass sich die Verhältnisse praktisch von Runde zu Runde ändern. Deshalb ist es auch wirklich schwer, konzentriert auf die optimale Abstimmung hinzuarbeiten. Morgen im Zeittraining wird es daher darauf ankommen, im richtigen Augenblick die perfekte Runde zu fahren.“

Auf regennasser Strecke hatte sich am Vormittag die Opel-Werksmannschaft bestens in Szene setzen können: Fünf der insgesamt sechs Opel Astra V8 Coupé lagen nach 90 Minuten auf den Plätzen eins bis sieben. An der Spitze hatte sich Junior Timo Scheider etabliert. Und auch DTM-Rückkehrer Eric Helary (F) hatte als 17. beim ersten DTM-Test nach mehr als einem Jahr Pause keine schlechte Figur abgegeben. „Regenkönig“ Timo Scheider sagte: „Mein Astra Coupé lag im Regen auf Anhieb so perfekt, dass wir gar nicht viel am Set-up geändert haben. Also konnte ich mich darauf konzentrieren, an der Verbesserung meiner Ideallinie zu arbeiten, außerdem haben wir mit Dingen wie dem Reifendruck experimentiert.“

Ergebnis Test 1:
1. Timo Scheider (Opel) 1:50,629 Minuten
2. Laurent Aiello (Abt-Audi) 1:50,665 Minuten
3. Manuel Reuter (Opel) 1:50,979 Minuten
4. Alain Menu (Opel) 1:51,039 Minuten
5. Bernd Schneider (Mercedes-Benz) 1:51,053 Minuten
6. Michael Bartels (Opel) 1:51,314 Minuten
7. Joachim Winkelhock (Opel) 1:51,521 Minuten
8. Christian Abt (Abt-Audi) 1:51,563 Minuten
9. Jean Alesi (Mercedes-Benz) 1:51,655 Minuten
10. Uwe Alzen (Mercedes-Benz) 1:51,707 Minuten

Ergebnis Test 2:
1. Bernd Schneider (Mercedes-Benz) 1:36,778 Minuten
2. Laurent Aiello (Abt-Audi) 1:36,895 Minuten
3. Marcel Fässler (Mercedes-Benz) 1:37,022 Minuten
4. Uwe Alzen (Mercedes-Benz) 1:37,023 Minuten
5. Christian Abt (Abt-Audi) 1:37,087 Minuten
6. Mattias Ekström (Abt-Audi) 1:37,121 Minuten
7. Jean Alesi (Mercedes-Benz) 1:37,226 Minuten
8. Martin Tomczyk (Abt-Audi) 1:37,386 Minuten
9. Alain Menu (Opel) 1:37,406 Minuten
10. Manuel Reuter (Opel) 1:37,641 Minuten


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