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Clio V6 Trophy: Für Marschall rückt der Titel näher

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Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg für Thomas Marschall |
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| Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg sorgte der in der Tabelle unter Druck geratene Titelaspirant Thomas Marschall auf dem Nürburgring wieder für etwas klarere Verhältnisse in der Clio V6 Trophy. Verfolger Michael Bellmann machte zu spät Boden auf den Führenden gut, wahrte aber ein Rennen vor Saisonende seine Titelchancen.
“Hoffentlich komme ich diesmal weiter als im vergangenen Rennen”, zeigte sich Titelaspirant Thomas Marschall vor dem Start zum vorletzten Lauf um die DMSB-Renault Clio Speed Trophy skeptisch. Die Sorge, sein Zweikampf-bedingter Nuller vom Lausitzring könnte sich wiederholen, erwies sich jedoch als unbegründet: Der Eggensteiner – der vom zweiten Startplatz aus ins Rennen ging – setzte sich bereits auf den ersten Metern ab und fuhr souverän seinen vierten Sieg in dieser Saison ein. “Unser Team war gut vorbereitet, auch weil wir zuvor hier getestet haben”, freute sich der Sieger. “Mein Auto war einfach super abgestimmt und es war ein fairer Fight.”
Zwar rückt der Meistertitel für “Mister Markenpokal” damit in greifbare Nähe, doch konnte der Meisterschaftszweite Michael Bellmann die Entscheidung durch seinen zweiten Rang in der Eifel bis Finale in Oschersleben vertagen. Während Marschall auf dem Sprintkurs der Eifelrennstrecke vorne einsam seine Runden drehte, rangelte Bellmann lange mit dem von der Pole Position gestarteten Schweizer V6-Piloten André Lips. Erst als sich der Viertplatzierte Marc Basseng in die Fights mit dem Eidgenossen einklinkte, setzte sich Bellmann ab – allerdings zu spät für eine Aufholjagd auf Marschall: “Als ich endlich Luft hatte, war Marschall zu weit weg”, stöhnte Bellmann später. “Ich hatte einen guten Start, wurde aber von André Lips enorm unter Druck gesetzt. Er hat brutal spät gebremst und es war schwierig, mein Rennen zu fahren”.
Basseng und Lips lieferten sich indes auf den Rängen drei und vier einen spektakulären Fight bis in die letzte Runde. Dann wurde der Kölner im Gerangel mit dem ehrgeizigen Eidgenossen in der letzten Runde von der Strecke katapultiert. Lips erhielt für Aktion 30 Strafsekunden, womit er den Podiumsplatz Basseng überlassen musste. “Das war ein turbulentes Rennen mit ständigen Positionswechseln. Ich habe lange die Linie von Lips studiert, bevor ich ihn kassiert habe. Schön, dass ich jetzt doch noch den Podestplatz habe”, strahlte Basseng nach Rang drei.
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