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2002-09-23 10:42:26 - ks
Formel Renault: Zwolsman hält die Meisterschaft spannend

(c) SP Motorsport Media
Klien gewann am Samstag - die Titelentscheidung bleibt aber offen
Christian Klien gewann den elften Lauf zum DMSB-Formel Renault Cup am Samstag auf dem Nürburgring vor Bruno Sprengler und Hendrik Vieth. Am Sonntag beendete Ross Zwolsman den zwölften Lauf als Sieger. Bruno Sprengler wurde Zweiter vor Christian Klien. Damit führt Klien die Meisterschaft mit 242 Punkte vor Spengler (224 Punkte) an, die Entscheidung fällt erst beim Saisonfinale in Oschersleben.

Nach Feiern war Christian Klien am Samstag noch nicht zumute: “Es wird noch ein spannender Zweikampf”, orakelte Christian Klien, der auf dem Nürburgring mit einer weiteren Glanzleistung und der schnellsten Rennrunde den elften Saisonlauf für sich entschieden hatte. 222 Zähler konnte der Österreicher bislang auf seinem Konto verbuchen, 22 mehr als der ehrgeizige Bruno Spengler. Der Franko-Kanadier beendete das Samstagsrennen auf dem Eifelkurs auf Rang drei, rückte aber noch einen Rang auf, da die Rennleitung den zuvor Zweitplatzierten Alexander Margaritis aus der Wertung nahm: Die technische Kontrolle hatte Unregelmäßigkeiten am Fahrzeug des Bonner Schülers nachgewiesen. Das Team legte Protest gegen diese Entscheidung ein, den wiederum die Sportkommissare ablehnten – worauf der Rennstall abreiste.

Dabei hatte Alex Margaritis ein tolles Rennen abgeliefert und gleich nach dem Start dem Qualifying-Schnellsten Klien die Führung abgeluchst. Zwei Runden später revanchierte sich der schnellere Österreicher und setzte sich fortan kontinuierlich von seinem Hintermann ab. “Vor dem Start war ich ganz schön aufgeregt: Drei Mal bin ich ausgefallen, wenn ich auf der Pole-Position stand… Mein Start war nicht ganz so gut. Aber ich habe rasch gemerkt, dass ich schneller bin als Alex”, so Klien. “Ich habe auf den richtigen Zeitpunkt gewartet und konnte dann meine Führung nach Hause fahren”.

Währenddessen hatte der Norddeutsche Hendrik Vieth das Startgerangel genutzt, um sich auf den dritten Platz nach vorn zu arbeiten. Dort aber stand er unter dem ständigen Druck Bruno Spenglers, der mächtig drängelte und den von der ADAC Stiftung Sport geförderten Nachwuchsfahrer zwei Runden vor Rennende in einen Fehler trieb. “Ich war einfach zu nervös und verbremste mich. Dafür gibt es keine Entschuldigung”, erklärte Vieth verärgert. Spengler: “Ich kam an Vieth zunächst nicht vorbei und war natürlich froh, als er einen Fehler machte. Jetzt ist wieder alles offen. Und ich werde mein Bestes geben, um morgen zu gewinnen.”

Unterdessen hatten sich Esteban Guerrieri, Dennis Furchheim, Robert Schlünssen und Andreas Zuber sowie Tom Keller und Ross Zwolsman in so herzerfrischende Positionskämpfe verstrickt, dass niemand von ihnen der Führungsgruppe gefährlich wurde.

Für besonderes Aufsehen sorgten die niederländischen Starter Ross Zwolsman und Dennis van Lammeren: Während Letzterer mit seinem Formel-Boliden nach einem spektakulären Überschlag wieder auf allen vier Rädern landete und das Cockpit unversehrt verlassen konnte, glänzte sein Landsmann mit einer grandioser Aufholjagd. “Ich habe zwei Monate nicht im Formel Renault gesessen, aber hier im Rennen neun Plätze gut gemacht. Ich bin wieder da”, verkündete der 20-Jährige strahlend, der zurzeit seinen erkrankten Bruder Charles würdig in der Formel 3 vertritt.

Am Sonntag übernahm der “fliegende Holländer” die Spitze: Ross Zwolsman hatte beim zwölften Lauf um den DMSB-Formel Renault Cup die Nase vorn und vertagte damit die Titelentscheidung auf die Finalrennen, die Mitte Oktober in Oschersleben ausgetragen werden. Die beiden Meisterschaftsführenden – Christian Klien und Bruno Spengler – erreichten auf der Kurzanbindung des Nürburgrings das Ziel lediglich als Dritt- und Zweitplatzierte. “Damit muss ich mich wohl noch glücklich schätzen”, resümierte der Österreicher Klien, der beim zweiten Lauf des Wochenendes Nerven zeigte und den Start versiebte: “Ich habe mich auf der Start- und Zielgeraden verschaltet. Alles in allem war ich froh, dass ich noch heil durchgekommen bin.”

Anfänglich war es Erzkontrahent Bruno Spengler, der in der Eifel die Führung übernahm und zunächst dem Feld davon eilen konnte. Hinter dem Franko-Kanadier gerieten der Luxemburger Tom Keller und Ross Zwolsman aneinander, worauf der Formel 3-erfahrene Niederländer auf Rang zwei vorrückte und zur Aufholjagd blies. In Runde sieben hatte Zwolsman den Kanadier abgefangen. “Ich hatte einen guten Start, aber mein Auto lag zunächst sehr unruhig. Darum konnte Ross an mir vorbei gehen. Ich bin nicht zufrieden, denn ich wollte hier unbedingt gewinnen. Nun wird es zwar schwierig, aber die Meisterschaft ist immer noch nicht entschieden,” so Spengler.

Währenddessen saß Tabellenführer Klien hinter dem Norddeutschen Hendrik Vieth auf Rang fünf fest und konnte erst in der neunten Runde vorbeiziehen. Auch Kliens Teamkollege Robert Schlünssen wollte seinen dritten Platz nicht ohne Gegenwehr räumen, hatte jedoch keine Chance gegen den Österreicher. Dieser beendete das Rennen hinter Zwolsman und Spengler auf Rang drei – ein Ergebnis, das auch Bernd Hütter erfreute: “Bemerkenswert, dass drei Piloten unseres Nachwuchsteams auf dem Podium stehen”, bilanzierte der Renault-Sportkoordinator.


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