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Rallye WM: Wikinger auf Löwenjagd

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Panizzis Vorsprung ist kleiner geworden |
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| Peugeots Fehlgriff im Reifen-Roulette hat der Rallye San Remo noch einmal Spannung eingehaucht. Petter Solberg im Subaru Impreza war der schnellste Mann der zweiten Etappe und rückte nach Platz sieben am ersten Abend nun auf Rang drei vor. 13 Sekunden konnte der Norweger auf Spitzenreiter Gilles Panizzi im Verlauf der Prüfungen neun bis 14 aufholen. Nicht mehr mit von der Partie ist der schnellste Citroen mit Philippe Bugalski am Steuer, nachdem der Franzose in der zehnten Prüfung von der Strecke abkam. Ebenfalls nach einem Unfall mussten Toni Gardemeister (Skoda) und Achim Mörtl (Subaru) vorzeitig die Segel streichen.
Der zweite Tag des elften WM-Laufes der Saison begann wie gewohnt: Peugeot dominierte. Grönholm war in den beiden Auftaktprüfungen jeweils schnellster, in WP zehn jedoch gemeinsam mit Panizzi. „Wir haben an der Bugalski-Unfallstelle einige Minuten gewartet und uns rund sechs Minuten Rückstand eingehandelt“, beschrieb Panizzi. Der Veranstalter entschied daraufhin, Panizzi mit der gleichen Zeit zu werten wie Grönholm. Nur Bugalski hatte auf Platz zwei liegend bis zu seinem Unfall das Peugeot-Trio sprengen können. Nun schien einmal mehr alles für die Löwen-Dompteure zu sprechen.
Doch in Prüfung 13 beendete mit Solberg erstmals ein Nicht-Peugeot-Pilot eine Sonderprüfung als schnellster. „Unsere Reifenwahl war genau richtig“, freute sich der Norweger mit Spitznamen Hollywood. „Trotz einiger feuchter Stellen waren Trockenreifen ideal.“ Das Peugeot-Trio wählte ausnahmslos geschnittene Slicks – ein Fehler, wie sich herausstellen sollte. Vier Prüfungen stehen am Schlusstag noch auf dem Programm. Und Regenschauern sind angesagt. Das perfekte Drehbuch für Finish a la Hollywood!
In der Super 1600-WM bleibt es weiterhin sehr spannend. Die ersten vier Piloten sind nur durch 27,2 Sekunden getrennt und kommen daher alle noch für den Sieg in Frage. Während Tabellenführer Daniel Sola nur auf Platz vier rangiert, führt sein Verfolger Andrea Dallavilla (beide Citroen Saxo) das JWRC-Feld an. Bliebe es so bis zur Zielrampe, hätte Dallavilla seinen Fünf-Punkte-Rückstand in einen Zwei-Punkte-Vorspung umgewandelt. Weiterhin auf dem hervorragenden siebten Platz liegt Niki Schelle im Suzuki Ignis. „Wir können zwar noch nicht ganz das Tempo von Citroen, Fiat und Ford mitgehen, aber unser Suzuki wird auf Asphalt immer schneller!“
Ergebnis nach dem zweiten Tag:
1. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) 3:16.17,8 Stunden
2. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 22,1 Sekunden
3. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 59,7 Sek.
4. Burns/Reid (Peugeot 206) + 1.20,8 Minuten
5. Märtin/Park (Ford Focus) + 1.26,8 Min.
6. Puras/Marti (Citroen Xsara) + 1.52,0 Min.
7. Robert/Bedon (Peugeot 206) + 2.23,8 Min.
8. C. McRae/Grist (Ford Focus) + 3.44,3 Min.
9. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 206) + 5.17,2 Min.
10. Delecour/Grataloup (Mitsubishi Lancer) + 6.03,9 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 14: Gardemeister/Lukander (Skoda Octavia) Unfall
WP 10: Bugalski/Chiaroni (Citroen Xsara) Unfall
WP 10: Mörtl/Wicha (Subaru Impreza) Unfall
WP 9: A.McRae/Senior (Mitsubishi Lancer) Rückenverletzung nach Fahrradsturz
WP 8: Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) Antriebswelle vorne links
WP 4: Sainz/Moya (Ford Focus) Öldruck
WP 1: Schwarz/Hiemer (Hyundai Accent) Leitplanke touchiert
Super 1600-WM:
1. Dallavilla/Bernacchini (Citroen Saxo) 3:31.38,4 Stunden
2. Basso/Pirollo (Fiat Punto) + 9,5 Sekunden
3. Caldani/D´Esposito (Fiat Punto) + 11,5 Sek.
4. Sola/Romani (Citroen Saxo) + 27,2 Sek.
5. Galli/D´Amore (Fiat Punto) + 53,2 Sek.
6. Duval/Fortin (Ford Puma) + 1.50,0 Minuten
7. Schelle/Geilhausen (Suzuki Ignis) + 2.50,6 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 8: Carlsson/Andersson (Ford Puma) technischer Defekt
WP 4: Haaf/Kölbach (Opel Corsa)
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