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Rallye WM: Panizzi trotz Pause nicht zu bremsen

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Panizzi markierte sieben von acht Bestzeiten |
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| Als hätte er die letzten sechs Wochen nicht anderes gemacht: Gilles Panizzi fährt auch nach seiner verletzungsbedingten Pause die Konkurrenz auf Asphalt in Grund und Boden. Sieben von acht möglichen Bestzeiten am ersten Tag der Rallye San Remo sprechen eine deutliche Sprache. Lediglich auf der ersten Prüfung war Peugeot-Teamkollege Marcus Grönholm noch einen Tick schneller und markierte die Bestzeit, doch bereits auf der zweiten Prüfung wurde der Tabellenführer von Motorproblemen eingebremst und verlor 14 Sekunden.. Bis zum Ende des Tages konnte der Finne jedoch wieder auf Rang drei vorfahren. Mit nur 22,8 Sekunden Rückstand folgt Philippe Bugalski im schnellsten Citroen Xsara auf Platz zwei. Grönholm hat 39,0 Sekunden Rückstand, Weltmeister Richard Burns 42,2.
„Heute hatten wir keine Probleme“, freute sich Panizzi über sein gelungenes Comeback. „Sieben Bestzeiten sind natürlich sehr erfreulich, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Bugalski ist nicht sehr weit weg. Ein Dreher, und er kann die Spitze übernehmen.“ Im schnellsten Ford Focus liegt Marko Märtin aus Estland auf dem hervorragenden fünften Platz. Nicht zufrieden sind hingegen seine Teamkollegen: Carlos Sainz mußte aufgrund von Ölverlust in der vierten Wertungsprüfung aufgeben. Colin McRae ist zwar noch dabei, aber nach einem Dreher, einem Böschung-Kontakt und gleich zweifachem Abwürgen des Motors beim Start einer Prüfung hat der Schotte bereits über zwei Minuten Rückstand. Seine WM-Chancen sinken somit Richtung Nullpunkt.
Im Feld der Super 1600-WM war am ersten Tag des italienischen WM-Laufes etwas mehr Abwechslung an der Spitze angesagt. Fünf verschiedene Fahrer (Dallavilla, Basso, Duval, Galli und Sola) markierten die Bestzeiten. Nicola Caldani (Fiar Punto) führt bei seinem Heimspiel mit nur 3,7 Sekunden Vorsprung auf Andrea Dallavilla im Citroen Saxo. Giandomenico Basso (Fiat Punto) liegt knapp vor Tabellenführer Daniel Sola auf Platz drei. Einmal mehr herausragend unterwegs ist Niki Schelle im Suzuki Ignis. Seine Teamkollegen Kangas und Niwa hat der Bayer deutlich hinter sich gelassen. Schelle liegt auf dem aussichtsreichen siebten Rang und hat die große Chance, zum dritten Mal in dieser Saison in die Punkte zu fahren. Nicht mehr dabei ist Sven Haaf, der beim ersten Einsatz im Opel Corsa (statt Citroen Saxo) mit Radverlust nach WP 3 seinen Service zu späte erreichte.
Ergebnis nach dem ersten Tag:
1. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) 1:36.33,9 Stunden
2. Bugalski/Chiaroni (Citroen Xsara) + 22,8 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 39,0 Sek.
4. Burns/Reid (Peugeot 206) + 42,2 Sek.
5. Märtin/Park (Ford Focus) + 1.02,8 Min.
6. Puras/Marti (Citroen Xsara) + 1.04,7 Min.
7. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 1.12,4 Min.
8. Robert/Bedon (Peugeot 206) + 1.32,2 Min.
9. Loix/Smeets (Hyundai Accent) + 2.09,0 Min.
10. C. McRae/Grist (Ford Focus) + 2.25,2 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 8: Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) Antriebswelle vorne links
WP 4: Sainz/Moya (Ford Focus) Öldruck
WP 1: Schwarz/Hiemer (Hyundai Accent) Unfall
Super 1600-WM:
1. Caldani/D´Esposito (Fiat Punto) 1:45.02,8 Stunden
2. Dallavilla/Bernacchini (Citroen Saxo) + 3,7 Sekunden
3. Basso/Pirollo (Fiat Punto) + 10,5 Sek.
4. Sola/Romani (Citroen Saxo) + 29,4 Sek.
5. Galli/D´Amore (Fiat Punto) + 34,7 Sek.
6. Duval/Fortin (Ford Puma) + 53,1 Sek.
7. Schelle/Geilhausen (Suzuki Ignis) + 1.35,5 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 4: Haaf/Kölbach (Opel Corsa)
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