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Supercup: Sieg für Werner, Titelentscheidung vertagt

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Marco Werner gab nur für 100 Meter seine Führung ab |
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| Auch beim zehnten und letzten Rennen des Porsche-Michelin-Supercup auf europäischem Boden fiel die Titelentscheidung nicht. Marco Werner (Schweiz) verkürzte als Tabellen-Zweiter mit seinem Sieg im italienischen Monza den Punkte-Abstand zum Spitzenreiter, Stéphane Ortelli (Monaco). Ortelli beendete den 12-Runden-Sprint auf Platz sechs. Der Titel wird damit in Indianapolis (USA) vergeben, wo der Porsche-Michelin-Supercup im Rahmen des Grand Prix am 28. und 29. September zwei Wertungsläufe austrägt.
Für den Gesamtsieg kommt neben Marco Werner und Stéphane Ortelli noch Alessandro Zampedri in Frage, wobei die Chancen des Italieners minimal sind, nachdem der Tabellen-Dritte bei seinem Heimatrennen als Achter über die Ziellinie fuhr. Pech hatte der Deutsche Timo Bernhard. Von Startplatz zwei kommend, hielt er Marco Werner zunächst unter Druck und überholte ihn in der achten Runde. Werner eroberte aber schon nach hundert Metern die Führung zurück. In der letzten Kurve verlor Bernhard dann gleich zwei Positionen, als der Australier Alexander Davison beherzt vorbeizog, und der Franzose Christophe Bouchut den Deutschen ebenfalls überrumpelte.
Marco Werner (Sieger): "Dieser dritte Saisonsieg war der schwerste. Anfangs hoffte ich, mich von meinen Verfolgern etwas absetzen zu können, aber das wurde durch meine nachlassende Bremse vereitelt. Als Timo an mir vorbeischoss, hat mich das nicht erschreckt, denn er war deutlich zu schnell, ich konnte sofort kontern. An den Titel denke ich nicht. Stéphane müsste ein Riesen-Pech haben, um den noch zu verlieren."
Alexander Davison (Platz zwei): "Gleich nach dem Start habe ich Ortelli vor der Schikane ausgebremst. Dann lag ich rundenlang in einem enormen Duell mit Bouchut, an dem ich mich in der dritten Runde vorbeibremste. Schließlich konnte ich Timo unter Druck setzen. Der wurde kurz vor dem Ziel aus einer Kurve zu weit hinausgetragen, da war ich ran. Das Überholmanöver war hart, aber fair."
Christophe Bouchut (Platz drei): "Ich beobachtete den Dreikampf vor mir und wartete ab. In der letzten Kurve ging es dann wirklich zwischen Alex und Timo zur Sache. Meine Taktik hat sich bewährt."
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