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Carrera Cup: Frank Stippler auf Startplatz eins

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Stippler stark in spannender Schlußphase |
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| Beim Abschlusstraining zum achten Lauf auf dem A1-Ring bei Spielberg in Österreich fuhr Frank Stippler seine dritte Trainingsbestzeit der aktuellen Saison. Der Student aus Bad Münstereifel schuf damit eine gute Voraussetzung, sich kurz vor Saisonende noch vom dritten Tabellenplatz nach vorne zu schieben. Marc Lieb, der nach vier aufeinanderfolgenden Siegen als Erster der Fahrerwertung in die Steiermark gekommen war, erreichte den vierten Startplatz. Der Tabellenzweite, Pierre Kaffer, nimmt das 19-Runden-Rennen am Sonntag von Platz sechs auf.
Für eine Überraschung sorgte der 18-jährige Mike Rockenfeller, der seinen Porsche auf den zweiten Startplatz stellte. Rockenfeller stieg 2002 aus der Formel König kommend in den Carrera Cup ein, wo er im UPS Porsche-Junior Team jetzt erstmals seinen Kollegen Marc Lieb im Trainingsduell schlug.
Auch den dritten Startplatz besetzt ein Neu-Einsteiger. Es ist der 22-jährige Brite Adam Blair. Blair bestritt 2001 die britische Formel 3-Meisterschaft. Toto Wolff aus Wien beeindruckte als Gaststarter die Carrera Cup-Routiniers mit seiner zehnt-schnellsten Zeit.
Frank Stippler (Platz eins): "Drei sehr schnelle Runden sind hier im Zeittraining möglich. Bei meiner ersten funktionierte das Windschattenfahren mit meinem Teamkollegen nicht, außerdem brach mir einmal das Heck aus. Trotzdem gelang es mir, in der zweiten Runde vollständig konzentriert zu fahren. Sie war meine schnellste. Die dritte war wieder nur leidlich. Kein Zeittraining für schwache Nerven, aber das ist im Carrera Cup ja so üblich."
Mike Rockenfeller (Platz zwei): "Einige Zeit lang lag ich auf Position sechs, dann fuhr ich hinter Marc und Christian Menzel. Den Windschatten konnte ich gut nutzen, alles hat bombig gepasst. Ich weiß selbst noch nicht so genau, wie ich das geschafft habe."
Adam Blair (Platz drei): "Gestern ging mein Getriebe nach fünf Runden kaputt. Wir tauschten es, und heute hatte ich den Eindruck, ich saß in einem vollständig anderen Auto. Da war wohl etwas am Differenzial nicht in Ordnung. Am Fahrstil des Adam Blair hat sich jedenfalls nichts geändert. Ich bin froh und erleichtert."
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