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2002-09-07 09:52:33 - ks
F3: Gary Paffett weiter auf Erfolgskurs

Paffet ließ im Dallara Opel-Spiess 28 Konkurrenten hinter sich
Mit seiner fünften Pole Position steuert Gary Paffett vielleicht auch seinen sechsten Sieg in der laufenden Saison der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft an. Der 21-jährige Brite schaffte die 4,326 Kilometer lange Runde auf dem österreichischen A1-Ring in 1:27.190 Minuten. Der Tabellenführer ließ damit im Dallara Opel-Spiess des Team Rosberg 28 Konkurrenten hinter sich. Beflügelt durch seinen Sieg am vergangenen Sonntag beim Lauf zur Italienischen Formel-3-Meisterschaft, fuhr der Italiener Vitantonio Liuzzi (Dallara Opel-Spiess) mit 1:27.310 Minuten auf den zweiten Platz. Die drittbeste Zeit während des 45-minütigen Trainings für den 13. Saisonlauf erreichte Jeffrey van Hooydonk. Der Belgier kam im Dallara Mugen-Honda auf eine Rundenzeit von 1:27.398 Minuten.

Während sein Team- und Markenkollege Marcel Lasée (Dallara Mercedes) den achten Platz erreichte, wurde Markus Winkelhock enttäuscht auf Platz zwölf gewertet. Auch für den erfahrenen Frank Diefenbacher lief es alles andere als glatt: Startplatz elf bietet ihm nur geringe Aussichten auf eine gute Punkteausbeute im Sonntagrennen.

Gary Paffett: Wir haben uns auf dieses Rennen sehr gut vorbereitet und viel getestet, schließlich wollen wir die Schlappe vom Nürburgring wieder ausmerzen.

Jeffrey van Hooydonk: Es war kein einfaches Training, da sehr oft gelbe Flaggen geschwenkt wurden und es schwierig war, im Rhythmus zu bleiben. Gegen Trainingsende baute die Strecke mehr Grip auf, doch da waren meine Reifen schon hinüber und keine gute Zeit mehr drin.

Markus Winkelhock: Das war nichts. Am Anfang habe ich total im Verkehr gesteckt und dann eine gute Runde selber vermasselt. Am Ende bauten die Reifen sehr stark ab. Es wäre heute eine Menge mehr drin gewesen, doch irgendwie ging nichts.

Frank Diefenbacher: Anfangs war ich vorne mit dabei, doch das die Konkurrenz jetzt rund sechs Zehntel schneller ist, kann ich nicht verstehen. Sicher hat mein Unfall im freien Training eine Menge Zeit gekostet, in der wir das Set-up nicht entwickeln konnten, doch der Abstand ist auch so beängstigend.

Jörg Hardt: Ich muss lernen, lernen und nochmals lernen. Der Anpressdruck in den Kurven ist enorm, der Unterschied zum Formel Renault groß.

Norbert Siedler: Ich bin nicht unzufrieden. Hier auf dem A1-Ring ist ein gutes Ergebnis und Startplatz vier sehr hilfreich. Es ist zwar nicht meine Lieblingsstrecke, jedoch im Hinblick auf meine Sponsoren das wichtigste Wochenende.

Catharina Felser: Ich war unglaublich nervös, weil gleich am Anfang die Batterie kaputt war, doch zum Schluss lief es gut. Ich bin zufrieden.

Kousuke Matsuura: Na ja, so richtig gut lief es nicht, zumal ich mir auch noch einen Dreher geleistet habe.

Timo Glock: Im Gegensatz zum freien Training, lief es jetzt nicht gut. Ich weiß nicht einmal, woran es liegt, denn das Auto fühlte sich nicht schlecht an.

Bernhard Auinger: Es fehlt noch etwas. Leider bin ich auch zu früh in die Box gekommen, ich hätte noch einige Runden drehen müssen. Das Auto ist so weit okay, jedoch nur noch etwas nervös an der Hinterachse.

Kimmo Liimatainen: Mein Reifenluftdruck war am Anfang zu niedrig. Als ich den korrigiert hatte, lief es ganz gut, doch da waren die Reifen schon über den besten Punkt hinweg.


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