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Diverse: Rallye-Technik für die Straße

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Der 2,0-Liter-Duratec-RS-Turbo-Motor des Focus RS |
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| Nach einem Druck auf den Startknopf erwacht der 158 kW/215 PS starke Turbomotor des Focus RS zum Leben. Inspiriert vom Schwestermodell Focus WRC (World Rally Car), mit dem Ford in der Rallye-Weltmeisterschaft Erfolge feiert, ist die besonders sportlich ausgelegte Spitzenversion der Focus-Baureihe in Europa der erste neue Vertreter der RS-Modellreihe.
Dank seiner konsequent auf sportliche Leistung ausgelegten Entwicklung wartet der neue Focus RS mit hervorragenden Fahrleistungen auf. Dazu gehören die überzeugende Motorleistung und das souveräne Beschleunigungsvermögen ebenso wie das leistungsfähige Sportfahrwerk, die direkte Lenkung und überragende Bremsqualitäten sowie das dynamische Karosseriedesign und ein sportlich ausgestattetes Interieur.
Die nahe Verwandtschaft zwischen dem in der hart umkämpften Rallye-Weltmeisterschaft von Colin McRae, Carlos Sainz, Markko Märtin und Armin Kremer erfolgreich pilotierten Focus WRC und dem neuen Focus RS spiegelt sich in zahlreichen technischen Detaillösungen wider.
Renommierte Hersteller von Rennsport-Teilen wie zum Beispiel Sparco (Sitze), Garrett Technologies (Turbolader), O.Z. Racing (Räder), Brembo (Bremsanlagen), Sachs Racing (Stoßdämpfer), Quaife (Sperrdifferenzial) und AP Racing (Kupplung) rüsten nicht nur das Rallye-WM-Team aus, sondern wurden von Ford auch in die Entwicklung des Focus RS einbezogen.
Der neue Focus RS wird von dem 2,0-Liter-Duratec-RS-Turbo angetrieben, der eine Fortentwicklung des 96 kW/130 PS starken Duratec-Vierzylinders darstellt. Mit einer Spitzenleistung von 158 kW/215 PS, die bei 5.500/min anliegt, übertrifft er die Ausgangsbasis um 65 Prozent. Das maximale Drehmoment stieg mit einem neuen Höchstwert von 310 Nm bei 3.500/min sogar um mehr als 70 Prozent an.
Trotz dieser ausgesprochen agilen Fahrleistungswerte begnügt sich der Focus RS mit einem durchschnittlichen Treibstoffverbrauch von 10,1 Liter/100 km (nach neuem europäischem Verbrauchszyklus) sowie einem CO2-Ausstoß von lediglich 237 g/km.
Für die Entwicklung des neuen Focus RS zeichneten 60 Spezialisten verantwortlich. Viele von ihnen hoben in Schlüsselpositionen bereits die Focus-Baureihe aus der Taufe, die 1998 ihr Debüt feierte und ein Jahr später die begehrte Auszeichnung "Car of the Year" erhielt. Bis heute gilt der Ford Focus in seinem Segment als Maßstab für Fahrkomfort und sichere Fahrdynamik. Diese intimen Kenntnisse der speziellen Stärken sowie des Potenzials des erfolgreichen Mittelklassemodells erwies sich bei der Entwicklung dieser ausgewogenen Sportversion als Vorteil.
Seit ihrer Markteinführung gibt es für die Ford Focus-Baureihe stetig wachsende Nachfrage. So stiegen die Verkaufszahlen von 483.000 Einheiten im Jahr 1999 auf 536.000 in 2000 sowie 558.000 für 2001. Im laufenden Jahr zeichnete der TÜV den Ford Focus in einer Studie als zuverlässigstes Modell aller ein- bis dreijährigen Fahrzeuge aus.
Um sicherzustellen, dass der neue Focus RS die hochgesteckten Erwartungen erfüllt, setzte Martin Leach – damals noch Vice President European Product Development von Ford – das Entwicklungsteam des neuen Focus RS nicht unter Zeitdruck. So bestand der Sportler die gleichen rigorosen Testprozeduren, denen alle Volumenmodelle von Ford ausgesetzt werden. Dies garantierte, dass der Focus RS in punkto Verarbeitungsqualität, Dauerhaltbarkeit und Zuverlässigkeit die gleichen hohen Ansprüche erfüllt wie alle übrigen Fahrzeuge mit dem blauen Oval.
"Die Wiederbelebung der Marke RS hat große Erwartungen und Vorfreude geweckt. Dennoch war es die richtige Entscheidung, den Focus RS nicht übereilt auf den Markt zu bringen. Jetzt sind wir fertig und stolz auf das Ergebnis – der Focus RS kann für sich selbst sprechen", sagt Mike Kilpin, Chefentwickler des sportlichen Spitzenmodells der Focus-Baureihe.
Obwohl sich der Focus RS in vielen markanten Details von der Focus-Baureihe unterscheidet, so kann er doch gemeinsam mit den übrigen Modellen auf dem Serienband des für seinen flexiblen Produktionsprozess bekannten Ford-Werks Saarlouis gebaut werden. Der 2,0-Liter-Duratec-RS-Turbomotor entsteht im walisischen Motorenwerk Bridgend. Die Produktion des nur in einer limitierten Auflage erhältlichen Focus RS wurde auf 30 Einheiten pro Tag begrenzt.
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