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V8STAR: Cecotto siegt auf dem EuroSpeedway

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Cecotto baut seine Tabellenführung aus |
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| Johnny Cecotto hat im Kampf um den Fahrertitel in der V8STAR-Rennserie zurückgeschlagen: Auf dem EuroSpeedway, beim achten von zehn Läufen, besiegte der Titelverteidiger und Ex-Formel 1-Pilot seinen engsten Verfolger Thomas Mutsch und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf neun Punkte aus. Dritter wurde der dänische Tourenwagen-Routinier Kris Nissen.
Mutsch startete von Platz eins, Cecotto von Rang zehn – dennoch entwickelte sich der achte Lauf der V8STAR bei strahlendem Sonnenschein zu einem spannenden Duell der beiden Titelkontrahenten. Während Mutsch seine Pole Position beim Start behauptete und die Führung – abgesehen von der Boxenstopp-Phase – gegen Pedro Lamy verteidigte, machte Cecotto schon im ersten Rennteil Position für Position gut. Der aktuelle Champion begeisterte die 11.000 Zuschauer mit einer rasanten, aber abgeklärten, Aufholjagd in seinem 495-PS-Irmscher-V8STAR und schloss zu seinem jungen Kontrahenten auf. Dann setzte er diesen stark unter Druck – bis der mit Bremsproblemen kämpfende Mutsch einen kleinen Fehler beging und Cecotto passieren lassen musste. Damit war der Weg zu Saisonsieg Nummer drei frei.
„Auf eine solche Gelegenheit habe ich natürlich gewartet“, freute sich der routinierte Venezolaner. „Mein Auto lief heute problemlos und das Rennen ging für mich ideal aus. Wirklich perfekt.“ Hinter Mutsch kam bei der Hitzeschlacht in der Lausitz nach beherzter Fahrt Kris Nissen ins Ziel, der damit sein Resultat vom ersten Rennen der V8STAR auf dem EuroSpeedway im Juni wiederholte und gleichzeitig in der Gesamtwertung den dritten Rang übernahm. Steffen Widmann rettete den vierten Platz vor dem stark nach vorne drängenden Robert Lechner knapp ins Ziel. Lechner hatte zu Beginn des Rennens eine Stop-and-Go-Strafe erhalten und fortan eine starke Aufholjagd gezeigt.
Lechners Teamkollege, der ehemalige Formel 1-Pilot Pedro Lamy, wurde mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen genommen und nicht gewertet. Der Portugiese hatte den bis dahin an Rang sechs liegenden Roland Asch mit einem harten Rempler von der Strecke geschoben. Die beiden Neueinsteiger, Franz Engstler und Toby Scheckter, feierten einen gelungenen Einstand: Engstler belegte Rang sieben hinter dem Dänen Kurt Thiim, Scheckter wurde Neunter.
1. Johnny Cecotto, 35.25,519 Minuten
2. Thomas Mutsch, +1,580
3. Kris Nissen, +8,515
4. Steffen Widmann, +11,070
5. Robert Lechner, +11,338
6. Kurt Thiim, +15,956
7. Franz Engstler, +28,396
8. Markus Oestreich, +45,161
9. Toby Scheckter, +46,550
10. Ralf Druckenmüller, +1.19,038
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