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Supercup: Zwei Tabellenführer in der ersten Startreihe

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Ortelli verwies im Qualifying Lieb mit 0,6 Sekunden Rückstand auf zwei |
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| Porsche-Michelin-Supercup gegen Porsche Carrera Cup. Unter diesem Motto steht das Wochenende auf dem Kurs von Spa Francorchamps in Belgien. 39 Porsche 911 aus beiden Serien feiern mit dem Rennen um den "Porsche Anniversary Cup" das zehnjährige Bestehen des Porsche-Michelin-Supercup. Der Zehn-Runden-Sprint auf der traditionsreichen Strecke zählt als 9. Lauf des Porsche-Michelin-Supercup und als 7. Rennen zum Carrera Cup, für jede Rennserie werden Punkte vergeben.
Beim ersten Zeittraining am Freitag sicherten die Fahrer ihre Startplätze, am Samstag verhinderte Regen die erneute Zeitenjagd. Die erste Reihe teilen sich die Tabellenführer beider Rennserien. Stéphane Ortelli aus Monaco als Nummer eins des Supercup steht an der Spitze des Feldes. Mit knapp 0,6 Sekunden Rückstand nimmt Marc Lieb das Rennen von Platz zwei auf.
Frank Stippler beeindruckte mit Trainingsrang drei. Bis auf einen kurzen Test fehlte dem Studenten vor diesem Wochenende jegliche Spa-Erfahrung. Startplatz vier holte der Franzose Cyrille Sauvage, der vor zwei Wochen in Ungarn ebenfalls beeindruckte.
Startreihe drei teilen sich mit Sascha Maassen auf Platz fünf und Pierre Kaffer zwei ausgewiesene Kenner der schwierigen, 6,947 Kilometer langen Strecke. Pech hatte Philipp Peter, der am ersten Zeittraining wegen eines Getriebeproblems nicht teilnehmen konnte und auf der nassen Strecke am Samstag lediglich Startplatz 27 herausfuhr.
Der vierfache Supercup-Gesamtsieger Patrick Huisman, der die Rennen in Spa zwischen 1997-1999 dreimal in Folge gewann, fuhr seinen VIP-Carrera mit Startnummer eins auf den neunten Platz, während Marc Duez im VIP-Porsche mit Nummer zwei über Platz 28 nicht hinauskam.
Stéphane Ortelli (Startplatz eins): "Ich bin glücklich mit meiner vierten Pole dieses Jahres. Während der Tests war ich hier allerdings schneller. Das bedeutet einerseits, dass ich am Freitag nicht ganz optimal unterwegs war. Andererseits hätte ich vielleicht noch eine Antwort gehabt, wäre jemand schneller gefahren."
Marc Lieb (Startplatz zwei): "Im Zeittraining fühlte ich mich in der Eau Rouge nicht wohl. Unsere Analyse zeigte, dass ich durch diese Kurve im freien Training tatsächlich eine halbe Sekunde schneller gefahren war. Am Auto hatten wir nichts verändert. Der Zeitverlust geht klar auf Kosten meiner Linie. Ich weiß, ich kann im Rennen dort schneller fahren."
Frank Stippler (Startplatz drei): "Außer bei einem Test bin ich hier in Spa noch nicht gefahren. Morgen steht also meine Premiere im Renntempo bevor. Der Kurs gefällt mir, so wie ich ja auch die Nordschleife sehr mag."
Patrick Huisman (Startplatz neun): "Knapp zwei Jahre habe ich nicht in dem 911 gesessen, und das Auto ist kaum wieder zu erkennen. Die größeren Bremsen vorne sind für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Es fällt mir außerdem schwer, vom Auto eine klare Rückmeldung zu bekommen. Ich bin zu sehr an den DTM-Rennwagen gewöhnt. Aber es macht mir große Freude, wieder mal hier am Start zu sein."
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