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2002-08-31 15:59:20 - ks
F1: Schumi in Belgien erstmals auf Pole

Beste Platzierung im Qualifying für Räikkönen: Er wurde Zweiter
Auf seinem erklärten Lieblingkurs schaffte Michael Schumacher beim Großen Preis von Belgien endlich den langersehnten Sprung auf die Pole Position. Auf dem Kurs in den Ardennen, der Ort an dem Schumacher am 25. August 1991 seine Karriere Begann und ein Jahr später auch seinen ersten Formel-1-Sieg feierte, konnte der vorzeitige Weltmeister bereits fünf Mal siegen. Im kuriosesten Rennen fuhr Michael Schumacher von Platz sechzehn gestartet am Ende als Erster über die Ziellinie. Mit seiner ersten Pole in Spa im elften Anlauf hat Schumacher nun die beste Ausgangsposition um im Rennen am Sonntag seinen zehnten Saisonsieg zu holen. Dabei wusste der Ferrari-Star vor diesem Wochenende gar nicht, dass er hier noch nie auf der Pole gestanden hatte. „Das war das ein großer Ansporn für mich, es dieses Jahr endlich mal hinzubekommen. Ich war ziemlich zuversichtlich“, sagte Schumacher. Alles hat wunderbar gepasst.“

Neben dem fünffachen Weltmeister steht Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes. Mit Platz zwei bestätigte der junge Finne den bereits am Freitag angedeuteten Aufwärtstrend und steht erstmals in seiner Karriere in der ersten Startreihe. „Natürlich bin ich glücklich über meine beste Platzierung. Aber ich war knapp dran“, resümierte Räikkönen sein bestes Qualifying.

Auf den Plätzen drei und vier folgen Schumachers Teamkollege Rubens Barrichello und sein Bruder Ralf Schumacher im BMW-Williams. Juan Pablo Montoya, ebenfalls BMW, Williams, sicherte sich vor David Coulthard im McLaren-Mercedes, Rang fünf, der Schotte wurde Sechster. Enttäuschend verlief das Qualifying in Belgien für Sauber-Pilot Nick Heidfeld. Er startet im Rennen aus der vorletzten Startreihe von Platz 18, sein Teamgefährte Felipe Masse steht neben ihm auf Startplatz 19.

Ergebnis Qualifying:

1. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:43,726 Min.
2. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:44,150
3. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 1:44,335
4. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:44,348
5. Juan Pablo Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:44,634
6. David Coulthard (Großbritannien) McLaren-Mercedes 1:44,759
7. Jarno Trulli (Italien) Renault 1:45,386
8. Eddie Irvine (Großbritannien) Jaguar-Cosworth 1:45,865
9. Mika Salo (Finnland) Toyota 1:45,880
10. Jenson Button (Großbritannien) Renault 1:45,972
11. Pedro de la Rosa (Spanien) Jaguar-Cosworth 1:46,056
12. Jacques Villeneuve (Kanada) BAR-Honda 1:46,403
13. Allan McNish (Großbritannien) Toyota 1:46,485
14. Giancarlo Fisichella (Italien) Jordan-Honda 1:46,508
15. Olivier Panis (Frankreich) BAR-Honda 1:46,553
16. Takuma Sato (Japan) Jordan-Honda 1:46,875
17. Felipe Massa (Brasilien) Sauber-Petronas 1:46,896
18. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Sauber-Petronas 1:47,272
19. Mark Webber (Australien) Minardi-Asiatech 1:47,562
20. Anthony Davidson (Großbritannien) Minardi-Asiatech 1:48,170


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