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Rallye WM: ADAC Rallye Deutschland - Klassen A6 und A7

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Robert fuhr acht WP-Bestzeiten |
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| Die Junioren der Super 1600-Weltmeisterschaft hatten in der Gruppe A bis 1600 ccm richtig harte Konkurrenz bekommen. Cedric Robert brachte einen Peugeot 206 an den Start und Simon Jean-Joseph nahm Platz am Volant eines Renault Clio. Und Robert war der schnellste Mann der Klasse, welches acht Bestzeiten eindrucksvoll beweisen. Mit über einer Minute Vorsprung siegte der Franzose vor dem Spanier Daniel Sola, dem volle zehn Punkte für die Super 1600-WM wichtiger als ein möglicher Klassensieg waren. Simon Jean-Joseph, der mit den Weinbergen am ersten Tag so seine Schwierigkeiten hatte und auf Baumholder von Reifenschäden eingebremst wurde, zeigte im Saarland sein mögliches Potential. Und natürlich auch das des Renault Clio. Nicht zu vergessen: Bei einem Unfall im Shakedown hatte sich Jean-Joseph zwei Rippen gebrochen. Dank vier Bestzeiten in Folge schob sich der in Martinique geborene Franzose noch auf den dritten Klassenrang vor. Hinter Andrea Dallavilla wurde Niki Schelle nahezu sensationeller fünfter und dritter der S1600-WM-Teams.
„Wir hatten fast keine Probleme, alles lief bestens“, freute sich der Bayer im Ziel. Zufrieden war auch das Mtec-Team, welches den Suzuki Ignis für Niki Schelle einsetzt. „Drei Tage fast ohne Probleme können wahrscheinlich nicht viele Teams von sich behaupten“, strahlte Mtec-Teamchef Norbert Ruths. Nur am ersten Tag hatte Schelle den linken Türschweller bei einem leichten Abflug verbogen, am zweiten Tag kostete ein Lenkungsproblem gut eine Minute. Die zweite deutsche Hoffnung, Sven Haaf, wurde in der zehnten Prüfung von einem Motorschaden gestoppt. Von Beginn an lag Haaf immer unter den ersten fünf, hatte nach der achten Prüfung sogar die Führung übernommen. Doch die durchaus realistischen Siegchancen lösten sich für den Citroen-Werkspiloten nach halber Rallye-Distanz in Rauch auf. Für die erste Opel Corsa-Bestzeit der Saison hatte Niall McShea gesorgt und von WP 3 bis 6 sogar die Klasse angeführt. Doch die (subjektiv) spektakulärste Fahrt aller Super 1600-Teams endete in WP 14 mit einem granatenmäßigen Abflug, gottlob blieb die Besatzung unverletzt. Bereits auf der Auftaktprüfung hatte Holger Knöbel seinen VW Polo aufs Dach gelegt, und nach drei Prüfungen folgte dann die endgültige Aufgabe.
Gruppe A bis 1600 ccm: (gestartet: 30/ gewertet: 12)
1. Robert/Bedon (Peugeot 206) 4:09.26,6 Stunden
2. Sola/Romani (Citroen Saxo) + 1.13,0 Min.
3. Jean-Joseph/Boyere (Renault Clio) + 3.04,2 Min.
4. Dallavilla/Bernacchini (Citroen Saxo) + 4.00,4 Min.
5. Schelle/Geilhausen (Suzuki Ignis) + 4.46,2 Min.
6. Baldacci/Barone (Citroen Saxo) + 6.34,4 Min.
7. Rowe/Wood (Ford Puma) + 8.00,8 Min.
8. Katajamäki/Honkanen (VW Polo) + 9.33,0 Min.
9. Basso/Pirollo (Fiat Punto) + 9.56,4 Min.
10. Chemin/Scattolin (Fiat Punto) + 14.21,7 Min.
11. Birr/Schwendy (Citroen Saxo) + 26.49,8 Min.
12. Niwa/Ideue (Suzuki Ignis) + 34.56,3 Min.
Nicht gewertet:
WP 21: Duval/Fortin (Ford Puma) technischer Defekt nach Unfall
WP 21: Feghali/Arena (Ford Puma) technischer Defekt
WP 17: Tuohino/Vihavainen (Citroen Saxo) Unfall
WP 16: Llovera/Corral (Fiat Punto) technischer Defekt
WP 14: Foss/Menkerud (Ford Puma) technischer Defekt
WP 14: McShea/Orr (Opel Corsa) Unfall
WP 14: Valimäki/Gardemeister (Citroen Saxo) technischer Defekt
WP 13: Caldani/Esposito (Fiat Punto) technischer Defekt
WP 12: Carlsson/Anderson (Ford Puma) technischer Defekt
WP 10: Haaf/Kölbach (Citroen Saxo) Motorschaden
WP 9: Kangas/Laaksonen (Suzuki Ignis) Unfall
WP 9: Mohe/Uhlig (Renault Clio) Folgeschaden nach Unfall in WP 2 und 8
WP 5: Wilks/Herron (Ford Puma) technischer Defekt
WP 4: Stenshorne/Jenkins (Opel Corsa) technischer Defekt
WP 4: Galli/Damore (Fiat Punto) technischer Defekt
WP 3: Knöbel/Schwalie (VW Polo) Folgeschaden nach Überschlag auf WP 1
WP 2: Evans/Patterson (MG ZR) Tank leer
WP 2: Doppelreiter/Floene (Peugeot 206) Unfall
Bestzeiten: Robert 8; Dallavilla 5; Jean-Joseph 4; Duval 2; Sola, Chemin und Basso je 1.
Nur zwei Fahrzeuge hatten in der Gruppe A bis 2000 ccm genannt. Martin Möckl bestimmte von Beginn an das Geschehen. Ein Schaden an der Antriebswelle in der elften Prüfung beendete jedoch die Fahrt. Jan De Winkel, mit vielen technischen Problemen am VW Golf Kit-Car behaftet, kam somit ungefährdet zum Klassensieg.
Gruppe A bis 2000 ccm: (gestartet: 2/ gewertet: 1)
1. De Winkel/Van Hoek (VW Golf IV) 4:41.21,8 Stunden
Nicht gewertet:
WP 11: Möckl/Poschner (Skoda Octavia) Antriebswelle
Bestzeiten: De Winkel 16; Möckl 7
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