 |
F1: Ferrari dominiert in Ungarn

|
 |
Alles Routine - Ross Brawn am Fahrzeug von Michael Schumacher |
 |
 |
 |
 |
| Michael Schumacher war im freien Training zum Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring nahe Budapest nicht zu stoppen und fuhr in 1:16.346 Minuten die Bestzeit. Der Weltmeister verwies seinen Teamgefährten Rubens Barrichello mit einem Rückstand von 0.606 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde BMW Williams-Pilot Ralf Schumacher vor Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes. Juan-Pablo Montoya Juan Pablo Montoya rutschte auf einer schnellen Runde kurz vor Trainingsende in ein Kiesbett und beendete den Freitag als 16.
"Es sah heute für uns sehr gut aus", so Michael Schumacher. Der Trainingsschnellste schränkt jedoch ein: "Es lief auch schon in anderen Trainings der Saison sehr gut für und wir konnten nicht auf Pole fahren. Warten wir ab, was passiert. Wir haben definitiv ein gutes Paket, besonders die Bridgestone-Reifen scheinen hier sehr stark zu sein." In jedem Fall ist der vorzeitige Weltmeister froh, wieder im Auto zu sitzen. "Es fühlt sich toll an, wieder zu fahren und ich genieße es wirklich."
"Unser Freitagstraining lief gut, allerdings kann man auf die Rundenzeiten im freien Training nicht allzu viel geben, das gilt für den Dritten wie auch für den Letzten", analysierte Ralf Schumacher. "Wir sind mit unserer Abstimmungsarbeit recht gut voran gekommen und haben auch bereits unsere Reifenwahl getroffen. Ich nehme an, dass Ferrari uns vor allem im Rennen überlegen sein wird. Für uns ist es natürlich wichtig, McLaren im Auge zu behalten."
"Wie erwartet war die Strecke heute sehr rutschig", so Kimi Räikkönen. "Dennoch haben wir eine gute Abstimmung gefunden und ich bin deshalb mit unserer Arbeit recht zufrieden. Wir werden sehen, wie weit wir die Balance im Training am Samstag weiter verbessern können, wenn mehr Gummi auf der Strecke liegt und der Grip besser wird." Der Teamkollege des jungen Finnen, David Coulthard, der im Training nur auf dem siebten Platz landete, hatte mehr Probleme mit dem Kurs: "Es war schwierig, die richtige Balance zu finden. Im zweiten Training habe ich etwas Zeit verloren, weil ich mich in der Schikane drehte und dabei meinen linken Hinterreifen beschädigte."
1. M. Schumacher, Ferrari, 1:16.346
2. R. Barrichello, Ferrari, +0:00.606
3. R. Schumacher, BMW-Williams, +0:00.882
4. K. Räikkönen, McLaren-Mercedes, +0:00.952
5. G. Fisichella, Jordan-Honda, +0:01.053
6. T. Sato, Jordan-Honda, +0:01.252
7. D. Coulthard, McLaren-Mercedes, +0:01.358
8. F. Massa, Sauber-Petronas, +0:01.358
9. P. de la Rosa, Jaguar, +0:01.690
10. J. Button, Renault, +0:01.904
11. J. Trulli, Renault, +0:02.014
12. J. Villeneuve, BAR-Honda, +0:02.042
13. E. Irvine, Jaguar, +0:02.372
14. O. Panis, BAR-Honda, +0:02.500
15. M. Salo, Toyota, +0:02.544
16. J.-P. Montoya, BMW-Williams, +0:02.615
17. N. Heidfeld, Sauber-Petronas, +0:02.705
18. A. McNish, Toyota, +0:02.825
19. A. Davidson, Minardi-Asiatech, +0:03.144
20. M. Webber, Minardi-Asiatech, +0:03.180
Verwandte News: Michael Schumacher weiter auf Rekordjagd |  |