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ALMS: Audi peilt in Mosport weiteren Hattrick an

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Capello: "Tom und ich können in Mosport eigentlich nur besser abschneiden als im Vorjahr" |
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| Die 24 Stunden von Le Mans und das 12-Stunden-Rennen in Sebring hat Audi bereits dreimal in Folge gewonnen. Am 18. August könnte ein weiterer Hattrick gelingen: Auch in Mosport ist der Infineon Audi R8 nach Siegen in den Jahren 2000 und 2001 bisher ungeschlagen.
Der 3,957 Kilometer lange Kurs in Kanada ist eine der schnellsten Strecken im Kalender der American Le Mans-Serie (ALMS) und damit ein echter Kontrast zu den beiden Stadtrennen in Washington und Trois-Rivières. Im Vorjahr eroberte Audi Pilot Rinaldo Capello mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 208,821 km/h die Pole Position – niemand war im Schnitt in der ALMS 2001 schneller.
"Tom und ich können in Mosport eigentlich nur besser abschneiden als im Vorjahr", so Rinaldo Capello. "Ich glaube, das war für uns beide das schlimmste Rennen der Karriere. Dabei gefällt mir die Strecke sehr gut und meinen Sieg von 2000 habe ich noch in bester Erinnerung. Im letzten Jahr haben wir den Titel verloren, weil wir zu sehr auf Einzelerfolge aus waren. In der ALMS kommt es aber vor allem darauf an, bei jedem Rennen ins Ziel zu kommen und kontinuierlich zu punkten. Deshalb werden wir ab jetzt nicht mehr um jeden Preis versuchen, zu gewinnen."
Die Strecke in Mosport, knapp 100 Kilometer nordöstlich von Toronto in einer malerischen Hügellandschaft gelegen, gilt mit seinen extrem schnellen und zum Teil nicht einsehbaren Kurven als anspruchsvoll und verzeiht keine Fehler. Zwar siegte Audi in den letzten beiden Jahren, es kam aber auch jeweils nur ein R8 ins Ziel. 2000 kollidierte Emanuele Pirro kurz vor Rennende mit einem Nachzügler, im vergangenen Jahr schieden sowohl Tom Kristensen, als auch Johnny Herbert durch Unfälle aus.
"Die beiden Stadtkurse in Washington und Trois-Rivières waren interessant, aber doch relativ langsam. Mosport ist das krasse Gegenteil", so Frank Biela. "Die Strecke ist superschnell, die Aerodynamik daher sehr wichtig. Mit der Erfahrung der letzten beide Jahre sollten wir in der Lage sein, schnell eine gute Balance zu finden, die in Mosport von besonderer Bedeutung ist. In den letzten Rennen war unser Auto richtig gut – höchste Zeit, das bessere Ende mal wieder für uns zu haben!“
Auch das Wetter spielt in Mosport stets eine entscheidende Rolle. Nach zwei verregneten Rennen hofft das Team Audi Sport North America dieses Mal auf trockene Bedingungen, da die ohnehin schwierige Strecke bei Nässe noch tückischer wird.
Die beiden Infineon Audi R8 des Teams Audi Sport North America wurden nach dem Doppelsieg in Trois-Rivières direkt nach Mosport gebracht, wo sie von der Audi Mannschaft für das siebte Saisonrennen der ALMS vorbereitet werden.
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