Auch im kommenden Jahr soll das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wieder ein Stück attraktiver werden. Die Verantwortlichen des ADAC Nordrhein prüfen derzeit, wie das Rahmenprogramm des Events weiter entwickelt werden kann, um den Fans – in diesem Jahr waren es über 151.000 rund um die Nordschleife – eine noch attraktivere Show bieten zu können. Nach ersten informellen Gesprächen mit den Ausrichtern der DTM wird dazu auch eine Startmöglichkeit von Deutschlands Top-Tourenwagen-Serie im Rahmenprogramm des Eifel-Highlights erörtert.
Im Mittelpunkt der internen Action rund um den Machbarkeitsstudie stehen dabei Detailplanungen zu Zeitplan und Fahrerlagereinteilung sowie Marketingfragen, zumal die Serien der Beru Top 10 und die Youngtimer – die auch 2003 wieder am Start sein werden – in den vergangenen Jahren bereits mit riesigen Starterfeldern aufwarten konnten. Der Vorstand des ADAC Nordrhein wird in den kommenden Wochen über die endgültige Ausgestaltung des Rahmenprogramms für das 24h-Rennen entscheiden.
Fest steht bereits der Termin: Am langen Wochenende rund um Christi Himmelfahrt (28. Mai – 1. Juni) wird der Nürburgring zum Zentrum für Breiten- und Spitzensportler.
Reglement angepasst
Um die Attraktivität der Gruppe 24h-Spezial ab 2003 zu steigern, hat der Arbeitskreis „Nordschleife“ eine Änderung des DMSB-Reglements für diese Gruppe vorgenommen. So sind künftig freistehende Räder nicht mehr erlaubt. Darüber hinaus muss das Fahrzeug, das als Basis für das Rennfahrzeug dient, mindestens vier Mal produziert worden, für jedermann zu erwerben sein und eine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr in Europa haben. Zudem gelten neue Mindestgewichte beim Einsatz von Turboladern. Das neue Reglement ist für drei Jahre festgeschrieben.