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Alfa Cup: Kremer gewinnt Regenschlacht in Salzburg

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Kremer führt das Rennen vor Huber an |
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| Strömender Regen, spannende Positionskämpfe, ein neuer Sieger und eine furiose Vorstellung zweier junger Damen: Der Alfa 147 Cup, der Diesel-Markenpokal von Alfa Romeo, bot auch auf dem Salzburgring eine einzigartige Show. Mit Routinier Frank Kremer gab es im sechsten Rennen bereits den sechsten Sieger. Der 37-Jährige feierte bei schwierigsten Bedingungen einen Start-Ziel-Sieg, obwohl er fast die gesamte Distanz über die Angriffe von Nachwuchspilot Reinhard Huber abwehren musste. „Irgendwann habe ich den Rückspiegel weggeklappt“, meinte Kremer nach seinem hart erkämpften Triumph.
Mindestens genauso viel Applaus wie der Alfa Romeo-Händler aus Bonn bekamen die zwei schnellsten Damen im Feld: Christian Surer und Katharina König bewiesen auf der rutschigen Strecke besonders viel Gefühl im Umgang mit Gas- und Bremspedal. Von den Startplätzen zehn und elf ins Rennen gegangen, arbeiteten sich Surer und König mit beherzter Fahrweise auf die Plätze vier und fünf nach vorne. In der vorletzten Runde konnte Christina Surer sogar einen Fehler von Markus Lungstrass ausnutzen und sich auf Rang drei schieben. Der Tabellenführer, der am Salzburgring mit 60 Kilogramm Platzierungsgewicht an Bord seines Alfa 147 1.9 JTD antreten musste, konterte kurz vor dem Ziel und holte sich so den Podestplatz wieder zurück. „Geschenke gibt es auch für unsere charmanten Damen nicht“, meinte der 19-Jährige, der einen weiteren Schritt in Richtung Titel machte. „Ich habe mich aber selbst erschrocken, als ich Christina und Kati plötzlich im Rückspiegel sah...“
Pech hatte der bisherige Tabellenzweite Sebastian Stahl, der zu Beginn des Rennens auf Rang drei lag, sich bei einem Ausrutscher in der zweiten Runde jedoch einen schleichenden Plattfuß einfing. Trotzdem gab Stahl nicht auf und holte als Zwölfter noch wertvolle Punkte. In der Tabelle fiel er allerdings auf Platz vier hinter Lungstrass, Kremer und Martin Tschornia zurück.
Schauspieler Arthur Brauss, der das von Alfa Romeo und der Fachzeitschrift AutoBild motorsport gemeinsam eingesetzte VIP-Fahrzeug steuerte, beendete seinen Gaststart im Alfa 147 Cup auf Platz 19.
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