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Formel Renault: Meisterschaft wieder offen

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Feichtner siegte vor Magaritis und Sprengler |
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| Der Regen wurde für ihn zum Segen: Mit einem tadellosen Start-Ziel-Sieg verbuchte Andreas Feichtner aus Traunreut beim zweiten Lauf auf dem Salzburgring seinen ersten Saisonsieg, während Tabellenführer Christian Klien erneut den Schwarzen Peter zog.
Für Andreas Feichtner läuft es derzeit: Nach vier Nullrunden bei den ersten beiden Formel Renault Cup-Wochenenden des Jahres holte der 22-Jährige unaufhörlich auf. Das zweite Salzburgring-Rennen, das wegen Dauerregens auf 20 Minuten verkürzt wurde, brachte für ihn nun den Durchbruch: Der junge Mann, der von der dritten Startposition gleich die Führung übernehmen konnte, sicherte sich bei seinem Heimspiel den ersten Saisonsieg. “Ich wusste, dass ich in den ersten fünf Runden einen Abstand herausfahren musste, um gewinnen zu können”, verriet Feichtner anschließend. “Im Gegensatz zu meinem Hintermann kannte ich die Strecke bereits und wusste, wo die schwierigen Passagen lauern. Aber ich war überrascht, wie souverän Alex Margaritis hinter mir bleiben konnte. Doch ich habe gewonnen, und nur das zählt.”
Der 17-jährige Margaritis hatte sich mit einem brillanten Start von Rang sechs aus kommend auf die zweite Position vorgemogelt. “Das war der beste Start meiner Saison”, strahlte der Pilot des Teams Weigl Motorsport. “Es dauerte etwas, bis ich meinen Rhythmus gefunden hatte – immerhin bin ich noch nie im Regen gefahren. Aber dann ging es immer besser, mein Formel Renault lag super. Am Ende war ich ganz dicht hinter Andreas. Aber ich wollte kein Risiko mehr eingehen und lieber den zweiten Rang nach Hause bringen.”
Als lachender Dritter lief Bruno Spengler im Ziel ein. “Nach dem schlechten Start im Qualifying hatte der Salzburgring für mich doch noch ein gutes Ende”, befand der im Elsass geborene Kanadier, der an diesem Wochenende insgesamt 34 Punkte seinem Meisterschaftskonto gutschreiben ließ – 30 Zähler mehr als der weiterhin Führende, Christian Klien. Der Österreicher ging nach seinem Crash beim Vortagesrennen vom 22. Startplatz aus ins Rennen und erhielt zusätzlich noch eine Stop-and-go-Strafe, da er unter Gelber Flagge überholt hatte. Er erreichte das Ziel enttäuscht als 17. Sein einst souveräner Vorsprung schmolz derweil auf 16 Punkte zusammen – vier Läufe vor Saisonende ist das Rennen um den Formel Renault Cup plötzlich wieder ganz offen.
Platz drei sicherte sich Bruno Spengler vor dem Vortagessieger Hannes Lachinger. Mit einem spannenden, von zahlreichen Positionswechseln geprägten Kampf um Rang fünf hielten währenddessen Ferdinand Kool, Rico Zschemisch, Thomas Conrad und Esteban Guerrieri die Zuschauer in Atem. Doch auch Guerrieri erhielt wegen Überholens zum falschen Zeitpunkt eine Strafe und fiel auf Platz 19 zurück, während sich Kool letztendlich durchsetzen konnte.
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