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Rallye WM: Die Konturen werden immer sichtbarer

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Heimspiel für Armin Schwarz im Hyundai |
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| In genau zwei Wochen, am Donnerstag, dem 22. August, ist es endlich soweit: Deutschlands erster Rallye-WM-Lauf beginnt. Um 8.00 Uhr werden erstmals WM-Piloten am Steuer von WM-Boliden auf Deutschem Boden zu sehen sein. Wenn auch „nur“ beim Shakedown, einer rund sieben Kilometer langen Strecke oberhalb von Konz. Den Teilnehmern wird eine anspruchsvolle Berg- und Talbahn geboten, die von Ihrer Charakteristik her den drei folgenden Rallyetagen doch sehr ähnelt. Schneller, flüssiger Asphalt, aber auch mit Weinbergelementen.
Vier Stunden haben die Werkspiloten mit ihren gut 300 PS-starken „World Rally Cars“ Zeit, letzte Abstimmungsarbeiten vorzunehmen, bevor es ernst wird. Anschließend haben die „jungen Wilden“ der Super 1600-Weltmeisterschaft die Möglichkeit eines letzten Funktionstests, ehe ab 19.00 Uhr in Trier die große Rallye-Party mit Show-Start über die Bühne geht. Der eigentliche Start zur Rallye erfolgt am Freitag, dem 23. August, um 6.45 Uhr in Trier. Ein unbedingtes „Muß“ für die Fans wird die Super Special „St. Wendel“ sein, die sowohl am Samstag (als WP 16) wie auch am Sonntag (WP 23) gefahren wird. Schon im Vorjahr waren gut 10.000 Zuschauer absolut begeistert von den Drifteinlagen der Piloten.
Auch die Konturen des Starterfeldes werden immer sichtbarer, sehr zur Freude vor allem der Teams, die auf der Reserveliste stehen und vom veranstaltenden ADAC doch noch einen positiven Bescheid bekommen haben. Zu diesen glücklichen Teams gehören Michael Kahlfuss im Mitsubishi Lancer und auch Matthias Prillwitz mit seinem VW Polo GTi. Unbestätigten Gerüchten zu Folge haben Andrea Perego (Opel Corsa, Budgetprobleme) und Vladan Vasiljevic (VW Polo, Fahrzeug nach Unfall bei Eifelrallye nicht fertig) ihre Nennungen zurückgezogen. Berechtigte Hoffnungen kann sich auch noch Christian Senz (VW Polo) machen, denn ein weiteres Team aus der Klasse A6 wird vermutlich aus Budgetgründen nicht an den Start gehen können. Ein dickes Fragezeichen steht auch noch hinter Peugeot-Werksfahrer Gilles Panizzi. Der französische Asphaltspezialist, der letzten Freitag beim Gardinenaufhängen von der Leiter gefallen war und sich einen Schulterknochen gebrochen hat, gilt als großer Favorit für die Events in Deutschland und kurz darauf in Italien (Rallye San Remo). Vielleicht hätte er jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt... Bei der am Wochenende stattfindenden „Neste Rally Finland“ wird der Franzose auf keinen Fall starten, für die 14 Tage später ausgetragene „Deutschland“ sind die Chancen jedoch nicht schlecht.
Der Zeitplan:
Freitag, 23. August:
07.58 Uhr, WP 1, Dhrontal 1 (12,42 km)
08.49 Uhr, WP 2, Schönes Moselland 1 (23,82 km)
09.32 Uhr, WP 3, Moselwein 1 (22,28 km)
12.10 Uhr, WP 4, Dhrontal 2 (12,42 km)
13.01 Uhr, WP 5, Schönes Moselland 2 (23,82 km)
14.09 Uhr, WP 6, Stein- und Wein/Fell-Ruwertal 1 (15,80 km)
16.37 Uhr, WP 7, Moselwein 2 (22,28 km)
17.40 Uhr, WP 8, Stein- und Wein/Fell-Ruwertal 2 (15,80 km)
Samstag, 24. August:
09.30 Uhr, WP 9, Maiwald 1 (18,73 km)
09.58 Uhr, WP 10, Panzerplatte 1 (35,56 km)
12.38 Uhr, WP 11, Maiwald 2 (18,73 km)
13.06 Uhr, WP 12, Hahlkreuz (8,31 km)
13.29 Uhr, WP 13, Erzweiler 1 (20,87 km)
16.04 Uhr, WP 14, Panzerplatte 2 (35,56 km)
16.52 Uhr, WP 15, Erzweiler 2 (20,87 km)
19.17 Uhr, WP 16, Super Special St. Wendel 1 (5,81 km)
Sonntag, 25. August:
08.10 Uhr, WP 17, Peterberg 1 (15,03 km)
08.38 Uhr, WP 18, St. Wendeler Land 1 (17,71 km)
09.11 Uhr, WP 19, Bosenberg 1 (15,82 km)
11.16 Uhr, WP 20, Peterberg 2 (15,03 km)
11.44 Uhr, WP 21, St. Wendeler Land 2 (17,71 km)
12.17 Uhr, WP 22, Bosenberg 2 (15,82 km)
13.40 Uhr, WP 23, Super Special St. Wendel 2 (5,81 km)
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