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V8STAR: Schafft Lechner den Sprung an die Spitze?

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Christian Danner kehrt ins Cockpit zurück |
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| Ganz egal, wohin der Motorsport-Fan bei der V8STAR schaut: Es geht eng zu. Sowohl bei den spektakulären Tür-an-Tür-Duellen auf der Piste als auch an der Tabellenspitze der Fahrer-Wertung. Fünf Fahrer liegen vor dem siebten Lauf, dem „Steinebronn Sportcouture V8STAR Pokal“, auf dem Salzburgring innerhalb von 20 Punkten. Mit minimalem Vorsprung in Front: der amtierende Champion Johnny Cecotto. Sein härtester Verfolger: Lokalmatador Robert Lechner. „Ich will hier alles versuchen, um die Tabellenspitze zu übernehmen. Ein Heimsieg vor meinen Fans – das wäre toll“, gibt der 24-Jährige die Parole für den ultraschnellen Salzburgring aus.
Letztes Jahr kam Lechner, sah – und siegte auf Anhieb. Doch es sind eben nicht nur Lechner und Cecotto, die dafür in Frage kommen, am Samstagnachmittag als Erste über die Ziellinie zu donnern. Sondern zum Beispiel auch der 23-jährige Thomas Mutsch, der 2002 bereits drei Rennen gewann und auf Rang drei liegt. Zum Beispiel aber auch Gaststarter Christian Danner. Der Ex-Formel 1-Pilot und RTL-Formel 1-Kommentator gibt in Salzburg sein Renn-Comeback anstelle von Patrick Simon im Team J.A.G. Racing. Jugend und Routine. Diese brisante Mischung zeichnet auch 2002 die V8STAR aus. Auf der einen Seite Schnelligkeit gepaart mit großer Motorsport-Erfahrung, auf der anderen jugendliches Draufgängertum mit einem ebenso schweren Gasfuß.
Christian Danner freut sich auf sein Comeback als Rennfahrer. Der Ex-Formel 1- und frühere DTM-Pilot über seinen Einsatz: „Ich will das tolle Angebot von Teamchef Jakob Andreas Grajewski nutzen“, freut sich Danner, „das Timing ist halt perfekt, weil normalerweise sich oft Renntermine der V8STAR mit der Formel 1 überschneiden. Und da kann ich dann ja jeweils nicht.“ Der 44-jährige Münchner hat schon bei Testfahrten im Winter Erfahrungen im bulligen V8STAR-Boliden gesammelt. „Testen ist die eine Sache, Rennen fahren eine ganz andere“, bremst Danner allzu große Erwartungen. „Da sind schon ein paar ganz schnelle Jungs unterwegs. Johnny Cecotto, Pedro Lamy und Robert Lechner – das sind Namen mit sehr gutem Klang. Was mir Zuversicht gibt, ist, dass das tolle Reglement jedem Fahrer eine Chance gibt. Die Autos machen einen riesen Spaß, es zählt wirklich der Gasfuß – und der ist bei mir alles andere als eingerostet.“
Danners Kampfansage an die 20 Konkurrenten im V8STAR-Starterfeld: „Ich komme nicht nach Salzburg, um hinterher zu fahren. Ich will schon vorne mitmischen.“ Das letzte Autorennen bestritt Danner 2000 bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring, die letzte komplette Rennsaison 1997 im STW-Cup für Alfa Romeo.
Wie auch beim letzten Rennen auf dem Nürburgring wird der Belgier Marc Duez den verletzten Christian Hohenadel im Team Grohs Motorsport vertreten. Hohenadel zog sich bei einem privaten Fußballspiel drei Bänderrisse im rechten Fußgelenk zu. Der 45-Jährige Duez ist mehrfacher belgischer Tourenwagen-Champion und unter anderem vierfacher Gewinner der 24 Stunden Nürburgring.
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