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ETCC: Jörg Müller feiert zweiten Saisonsieg

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Müller: "Ich bin mit diesem Ergebnis glücklich" |
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| Beim 13. und 14. Lauf zur Tourenwagen-Europameisterschaft erlebten die Zuschauer eine große Leistungsdichte und packende Zweikämpfe: Nachdem sich im ersten Rennen der Alfa Romeo-Pilot Nicola Larini den Sieg gesichert hatte, triumphierte im zweiten Durchgang der Deutsche Jörg Müller im BMW. In der Meisterschaft behauptete der Alfa Romeo-Fahrer Fabrizio Giovanardi trotz Platz fünf im ersten Lauf und eines Ausfalls im zweiten Rennen die Tabellenspitze vor Larini und Müller.
Jörg Müller übernahm nach dem Start die Führung, musste aber zur Rennmitte Nicola Larini den Vortritt lassen. Müller, der bis zum Ende Druck auf den Italiener ausübte, musste sich mit nur 0,2 Sekunden Rückstand hauchdünn geschlagen geben. „Das Rennen war schwierig, denn ich hatte nicht genügend Speed, um einen Vorsprung auf Müller herauszufahren“, kommentierte Nicola Larini später.
In der Startphase des zweiten Rennens verbremste sich der BMW-Pilot Pierre-Yves Corthals und räumte Nicola Larini und Frederik Ekblom von der Strecke, für alle drei war das Rennen damit beendet. Fabrizio Giovanardi setzte sich an die Spitze, doch in der fünften von acht Runden konnte Müller vorbeiziehen. Zwei Runden später rollte Giovanardi mit einem Antriebsdefekt aus. Müller fuhr souverän zum Sieg. „Die 20 Kilogramm Zusatzgewicht haben mich nicht beeinträchtigt“, erklärte er nach dem Rennen. „Ich bin mit diesem Ergebnis glücklich, denn wir haben beinahe die maximalen Punkte geholt. Im ersten Lauf war es unmöglich, Nicola Larini zu überholen. Glücklicherweise sind unsere Außenspiegel in unterschiedlicher Höhe angebracht, denn sonst hätten wir beide keine Spiegel mehr.“
Früh beendet war der Einsatz hingegen für Dirk Müller: Der BMW-Pilot, der in Oschersleben einen souveränen Doppelsieg gefeiert hatte, fiel einem Unfall zum Opfer. „Ich hatte einen phantastischen Start, nach der Eau Rouge war ich Vierter. Ich hatte Giovanardi hinter mir. Als ich bremste, schob er mich an. Ich verlor das Auto und rutschte in den Kies. Als ich wieder auf die Strecke kam, fuhr ein Honda in mich hinein“, berichtete er verärgert. „Die Radaufhängung war stark beschädigt. Es wäre im zweiten Rennen zu gefährlich gewesen, damit zu starten.“ |  |