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Carrera Cup: Lieb baut mit drittem Sieg Führung aus

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Dritter Sieg in Folge für Marc Lieb |
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| Mit seinem dritten Sieg in Folge baute Marc Lieb (Niefern) beim sechsten Lauf des Carrera Cup auf dem Nürburgring seine Tabellenführung aus. Lieb liegt in der Fahrerwertung mit zwölf Punkten Vorsprung vor Pierre Kaffer (Burgbrohl), der das 23-Runden-Rennen in der Eifel als Dritter beendete.
Frank Stippler hatte zunächst von Trainingsplatz zwei kommend die Führung vor Lieb übernommen. Lieb nutzte in Runde 17 einen leichten Fahrfehler Stipplers, um sich an die Spitze zu setzen. Stippler, der auch bei den vergangenen drei Rennen führte, ohne zu gewinnen, wurde Zweiter.
Pech hatte der Viertschnellste des Zeittrainings, Alexander Davison (Australien), der mit einem Reifenschaden zurückfiel und später von Daniel Bauers (Filderstadt) Porsche in einen Dreher gezwungen wurde. Roland Asch konnte von Startplatz sechs kommend bis auf Rang vier nach vorne fahren und in der Schlussphase Pierre Kaffer unter Druck setzen. Alexander Grau (Spanien), der im Zeittraining Platz fünf erreicht hatte, hielt sich bis zur 18. Runde auf Position vier, musste aber mit Leistungsverlust zwei Ränge abgeben und sah als Sechster das Ziel.
Marc Lieb (Sieger): "Ich musste die Chance einfach nutzen, als Frank sich ein wenig verbremste, Untersteuern bekam und in der Spitzkehre nach der Zielgeraden eine kleine Lücke offen ließ. Diese Chance gibt er dir nur einmal. Ich fühle mich großartig. Vergangene Nacht konnte ich beim 24-Stunden-Rennen in Spa mehr als vier Stunden fahren, auch da hat alles wunderbar funktioniert. Den Schwung habe ich wohl mit in die Eifel gebracht."
Pierre Kaffer (Dritter): "Ich fuhr hinter Frank her und sah, dass er nervös war. Vielleicht hätte ich ihn angreifen können, aber ich wollte wegen zweier Punkte mein Ergebnis nicht riskieren. Unser nächstes Rennen ist am 1. September in Spa. Da wird die Vorentscheidung fallen."
Christian Menzel (Fünfter): "Mit dem Rennen muss ich zufrieden sein. Wir hatten im ersten Zeittraining keine gute Abstimmung. Beim zweiten regnete es, also haben wir unser Trockenfahrwerk ein wenig auf gut Glück eingestellt. Dann konnte ich vom siebten Startplatz auf Position fünf fahren, das ist in Ordnung."
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