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ALMS: Audi siegt von Startplatz 20

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Capello / Kristensen freuten sich über die tolle Leistung |
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| Beim sechsten Lauf der American Le Mans-Serie (ALMS) im kanadischen Trois-Rivières siegten die Audi Piloten Rinaldo Capello und Tom Kristensen, obwohl sie nur vom 20. Startplatz aus ins Rennen gegangen waren. Frank Biela/Emanuele Pirro und Johnny Herbert/Stefan Johansson komplettierten mit den Plätzen zwei und drei einen souveränen Audi Dreifachsieg.
"In der wenigen Trainingszeit, die uns zur Verfügung stand, haben wir uns eine gute Abstimmung erarbeitet", so Tom Kristensen. "Weil die Strecke wenig Grip hatte, war es trotzdem ein schwieriges Rennen. Ich glaube, wir waren aber die meiste Zeit die Schnellsten. Dank der Strategie unseres Teams haben wir es gemeinsam geschafft, vom 20. Platz ganz nach vorne zu kommen."
Auf dem nur knapp 2,5 Kilometer langen, aber überaus anspruchsvollen Stadtkurs waren die Audi R8 eine Klasse für sich. In allen Trainingssitzungen und während der gesamten Renndistanz von drei Stunden lag einer der drei R8 an der Spitze des Feldes. Tom Kristensen benötigte in der Anfangsphase lediglich 25 Runden, sich von Startplatz 20 auf Position zwei hinter Emanuele Pirro nach vorne zu schieben. Und obwohl Johnny Herbert am Start von einem Konkurrenten getroffen wurde, die Heckpartie wechseln musste und ans Ende des Feldes zurückfiel, lag der Brite mit dem Vorjahres-R8 des Audi Kundenteams Champion Racing nach einem Renndrittel schon wieder unter den ersten Drei.
Den Sieg machten so die beiden Infineon Audi R8 des Teams Audi Sport North America unter sich aus. Lange Zeit sahen die Trainingsschnellsten Emanuele Pirro und Frank Biela wie die sicheren Sieger aus. In der Schlussphase des Rennens wählten die beiden Audi Teams jedoch unterschiedliche Strategien: Während Biela den letzten Tankstopp während des laufenden Rennens absolvierte, ohne neue Reifen aufzuziehen, profitierte Capello kurz darauf von einer Gelbphase, die er zu einem „Full Service“ mit Reifenwechsel nutzte. Mit den neuen Gummis fuhr Capello anschließend schnellere Rundenzeiten und siegte dank der glücklicheren Boxenstrategie.
Keine Überraschungen gab es in den kleine Klassen. Bei den GTS-Fahrzeugen setzten Fellows / O´Connell ihre Trainingsbestzeit in einen Sieg um, Sascha Maassen und Lucas Luhr taten es ihnen in der GT-Klasse gleich. Die beiden Deutschen siegten vor Jörg Bergmeister und Timo Bernhard.
1. Capello/Kristensen (Infineon Audi R8) 166 Runden
2. Biela/Pirro (Infineon Audi R8) + 17,802 Sek.
3. Herbert/Johansson (Audi R8) 1 Rd. zur.
4. Herta/Auberlen (Panoz) 4 Rd. zur.
5. Pilgrim/Collins (Chevrolet) 11 Rd. zur.
6. Magnussen/Brabham (Panoz) 12 Rd. zur.
7. Fellows/O´Connell (Chevrolet) 13 Rd. zur.
8. Naspetti/Schiattarella (Ferrari) 14 Rd. zur.
9. Luhr/Maassen (Porsche) 15 Rd. zur.
10. Bernhard/Bergmeister (Porsche) 15 Rd. zur.
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