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F3: Vitantonio Liuzzi erstmals auf der Pole Position

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Der Kart-Weltmeister kam in seiner zweiten Runde zur Top-Zeit |
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| Jetzt hat auch Vitantonio Liuzzi im Dallara Opel aus dem Opel Team BSR seine erste Pole Position in der Formel 3 erreicht. Der Kart-Weltmeister aus Italien kam schon in seiner zweiten Runde der 45-minütigen Trainingssitzung zur Top-Zeit von 1:35.351 Minuten - später wurde der Regen im stärker. Auf der 3,625 Kilometer langen Sprintstrecke des Nürburgrings erreichte Timo Glock (Wersau) mit 1:35.745 Minuten die zweitschnellste Zeit. Dritter wurde der Belgier Jeffrey van Hooydonk (1:36,044 Minuten). 13 von 29 Fahrern wurde der Abflug von Sakon Yamamoto zum Verhängnis. Als man den beschädigten Monoposto des Japaners barg, fuhren die besagten 13 Piloten ihre Bestzeit, die ihnen dann prompt aberkannt wurde. Da Yamamoto schon in seiner ersten Runde crashte, erreichte er nicht die für einen Start erforderlichen zwei Mindestrunden. Der Tabellenführer Gary Paffett kam lediglich auf den elften Platz, da schon nach sechs Runden sein Getriebe streikte.
Marc Benz: Ich habe leider am Anfang Zeit verloren, weil ich ein Elektronikproblem hatte. Als ich dann endlich losfahren konnte, hat es richtig stark geregnet.
Vitantonio Liuzzi: Es geht immer besser. Heute war es wichtig, im richtigen Moment und bei möglichst wenig Regen auf der Strecke zu sein. Ich mag das Fahren im Regen, da man dann eine Menge Gefühl braucht. Vor der Pole Position fürchte ich mich überhaupt nicht, da ich im Normalfall ein guter Starter bin.
Markus Winkelhock: Das war richtig schlecht. Ich habe auf Sliks gestanden, als es anfing zu regnen. Durch den Räderwechsel habe ich leider Zeit verloren. Als ich dann auf der Strecke war, musste ich wegen gelber Flaggen dauernd vom Gas.
Bernhard Auinger: Ich habe einfach zu viele Fehler gemacht und auf meiner schnellsten Runde auch noch das Auto abgefeuert - dies geht auf meine Kappe.
Timo Glock: Ich habe riskiert, auf Sliks zu fahren. Der erste Sektor war damit perfekt, doch im zweiten habe ich allerdings einiges verloren.
Jeffrey van Hooydonk: Leider war anfangs eine Gelbphase, die mich viel Zeit gekostet hat. Später war die Strecke langsamer und es hat stärker geregnet. Dennoch war meine Runde okay. Ich hätte locker die Pole Position erreichen können, doch ich bin bei Gelb vom Gas gegangen.
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