 |
F3: Zweite Pole am Nürburgring für Winkelhock

|
 |
Winkelhock: "Der Nürburgring liegt mir" |
 |
 |
 |
 |
| Zum zweiten Mal sicherte sich Markus Winkelhock in dieser Saison die Pole Position. „Der Nürburgring liegt mir, hier konnte ich schon beim Eifelrennen die Trainingsbestzeit holen“, jubelte der Waiblinger nach dem 45-minütigen Zeittraining. Der 22-Jährige brachte den Dallara 3/02 Mercedes des Teams Mücke Motorsport in 1:23.407 Minuten um die 3,625 Kilometer lange Sprintstrecke in der Eifel. Auf dem zweiten Platz kam der überglückliche Belgier Jeffrey van Hooydonk, der schon seine Felle schwimmen sah, als das Schaltgestänge an seinem Dallara 3/02 Mugen-Honda nach wenigen Runden brach. Das Team reparierte den Monoposto notdürftig und Van Hooydonk bedankte sich mit der Rundenzeit von 1:23.420 Minuten. Jubel auch beim Drittplatzierten! Timo Glock (Wersau) freute sich über seine 1:23.524 Minuten, verbunden mit der großen Chance im Sonntagrennen auf das Siegertreppchen fahren zu können. Während der Tabellenführer Gary Paffett (Großbritannien) auf den fünften Platz kam, erreichte sein direkter Verfolger Kousuke Matsuura (Japan) den vierten Platz.
Markus Winkelhock: Das Auto ist richtig gut. Wir haben nach dem freien Training noch eine Kleinigkeit verändert, sodass ich jetzt noch einen Tick schneller war. Ich mag den Nürburgring sehr. Ich habe hier mein einziges Rennen im Renault Eurocup gewonnen und auch 2001 stand ich hier im Formel 3 immer auf dem Treppchen.
Sven Heidfeld: Ich war wohl etwas zu früh draußen, zudem habe ich meine besten Sektorenzeiten nicht ganz zusammen gebracht.
Timo Glock: Das Training war genial, noch im freien Training hatte ich einige Defizite auf der Strecke. Jetzt habe ich alles gegeben, aber das Auto war auch richtig gut. Zum Schluss hatte ich ein wenig Pech, bezüglich der gelben Flaggen.
Jaap van Lagen: Es ist sehr schwierig, so habe ich es mir nicht vorgestellt. Es ist vor allem nicht einfach, die neuen Reifen optimal zu nutzen - dies muss ich noch üben.
Kimmo Liimatainen: Jetzt war das Auto okay, heute Morgen ging wenig. Ich bin schneller geworden, doch leider habe ich meine schnellste Runde unter Gelb gefahren, deshalb wurde sie gestrichen. Es geht bestimmt noch etwas schneller.
Jeffrey van Hooydonk: Schon nach zwei Runden ist mein Schaltgestänge gebrochen. Ich habe schon gedacht, jetzt ist Schluss. Wir waren dann kreativ und haben einfach eine übliche Stange angebracht - dies funktionierte tatsächlich. Am Ende habe ich dann richtig gepusht und wohl den zweiten Platz verdient geholt.
Verwandte News: News Nürburgring Stressige Zeit in der Formel 3 Erster Saisonsieg für Jeffrey van Hooydonk |  |