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STT: Hitzeschlacht in Oschersleben

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Manfred Forster gewann im Chevrolet Camaro den zweiten Lauf in Oschersleben |
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| Die PS-Boliden der STT reisten zu ihrer vierten Saisonstation in die Magdeburger Börde. Die zweite Pole-Position in Folge konnte Audi-Pilot Willi Herold, wie schon vier Wochen zuvor am Nürburgring, nur in einen Teilerfolg ummünzen: Im ersten Lauf erzielte er bei Temperaturen jenseits der 30°C einen klaren Start-Ziel-Sieg vor dem Schweizer Manfred Forster im NASCAR-Chevrolet Camaro.
In der fünften Runde musste der Däne Johannes Graversen seinen spektakulären Turbo- Fiat X 1/9 mit Laderschaden an dritter Gesamtposition liegend abstellen, womit STT-Debütant Andre Wilke im Porsche GT2 diesen Platz erbte und bis ins Ziel verteidigen konnte. Joachim Duscher landete auf der vierten Position vor einem weiteren Debütanten Sven Maik Krüger mit einem ex-Linder-DTM-BMW M3. Dahinter lief Robert Römer (Porsche 993 GT3) vor Marius Schweidler (Delago-Corvette) ein: Pech hatte der Braunschweiger‚Chevy-Pilot’, der zeitweise auf der dritten Gesamt-position geführt würde, als seine Hinterachse kollabierte, sich aber dennoch bis ins Ziel schleppen konnte.
Der Berliner Peter Preuss verdrängte bei seinem Heimspiel erst in der vorletzten Runde den Tabellenleader Michael Eckert (beide BMW), der mit nachlassenden Reifen zu kämpfen hatte, von der Spitzenposition und erzielte den Sieg in der Klasse bis 2000 ccm.
Das Roll-Out des neuen Skoda Oktavia Kit-Car von Dirk Meyendorf, als Testeinsatz für die Deutsche Rallye-Meisterschaft endete nach einem Motorschaden vorzeitig in Runde neun.
Beim zweiten Lauf musste Herold in Führung liegend seinen Audi S2 in der dritten Runde mit Motorschaden abstellen, so dass der Weg zum Sieg für Forster scheinbar frei war: Nachdem Wilke in der drittletzten Runde mit einem Reifenschaden aufgeben musste, riss am Camaro in der letzten Runde (bei einem Motordrehmoment jenseits von 600 NM) eine Antriebswelle und Forster rettete seinen ersten STT-Gesamtsieg mit nur 1,7 Sekunden Vorsprung vor Robert Römer ins Ziel. Schweidler landete als Dritter, ebenfalls bei seinem Heimrennen, mit reparierter Hinterachse vor Stefan Duscher und Michael Eckert. Eckert konnte diesmal die Zwei-Liter-Klasse deutlich für sich entscheiden, während Joachim Bunkus als Gesamtsechster im fast dreißig Jahre (!) alten Triumph Dolimite Sprint den hohen Temperaturen trotzte und von den technischen Problemen der beiden BMW M3 -Piloten (Preuss und Krüger) profitierte, die jeweils mit einer defekten Hinterachse zu kämpfen hatten. |  |