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F1: Schumacher Brüder in Reihe eins

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Schumacher setzt seinen Triumphzug in Hockenheim fort |
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| Im zehnten Anlauf passte bei Weltmeister Michael Schumacher in Hockenheim endlich alles: Nach seinem frühzeitigen Titelgewinn am letzten Wochenende erfüllte sich der Kerpener einen weiteren Traum. Auf dem neuen Grand-Prix Kurs in Hockenheim sicherte sich Michael Schumacher vor seinem Bruder Ralf im BMW-Williams die Pole Position. Damit stehen beim Großen Preis von Deutschland erstmals zwei Deutsche und zwei Brüder in der ersten Startreihe. Jetzt hofft der Ferrari-Star in Hockenheim endlich wieder siegen zu können, das letzte Mal war ihm das 1995 im Benetton-Renault gelungen.
„Es ist sehr schön, nach der gewonnenen Weltmeisterschaft mit der Pole-Position gleich weiterzumachen, vor allem hier in Hockenheim“, sagte Michael Schumacher nach der 47. Bestzeit seiner Karriere sichtlich zufrieden. Das Qualifying bot den angereisten, meist in rot gekleideten Zuschauern, ein packendes Bruder-Duell. Gegenseitig jagten sie sich die Bestzeit ab, am Ende hatte der fünfmalige Weltmeister mit 0,181 Sekunden hauchdünn die Nase vorn. Ralf Schumacher, der im letzten Jahr an gleicher Stelle gewinnen konnte, kündigte für das Rennen einen heißen Kampf an.: „Ich hoffe, meinem Bruder die Suppe versalzen zu können. Ich möchte hier lieber einen zweiten BMW-Sieg als einen Ferrari-Erfolg sehen“, gab Bruder Ralf die Richtung an in die es gehe soll. Zuletzt stand der BMW-Pilot im Schatten seines starken Teamkollegen Juan Pablo Montoya, der in den letzten fünf Rennen jeweils auf der Pole gestanden hatte.
Hinter der „deutschen Reihe“ stehen Rubens Barrichello und Montoya auf den Startplätzen drei und vier. Nach fünf Bestzeiten in Folge musste sich der Kolumbianer Montoya mit Platz vier im Qualifying begnügen. „Nach fünf Pole Positions hintereinander kann ich gut damit leben, auch mal aus der zweiten Reihe zu starten“, zeigte sich Montoya wenig enttäuscht. „Ich freue mich auf das Rennen, allerdings fürchte ich, dass die Ferrari wieder zu stark für uns sein werden.“
Enttäuschung herrschte bei McLaren-Mercedes: Nachdem das Team gestern das Fahreraufgebot für die kommende Saison bekannt gab, holten Kimi Räikkönen und der Schotte David Coulthard die enttäuschenden Plätze fünf und neun. „Das war kein gutes Qualifying“, räumte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ein. „Wir konzentrieren uns darauf, im Rennen ein besseres Ergebnis zu erzielen.“ Sechster wurde der Italiener Giancarlo Fisichella im Renault.
Für Nick Heidfeld und Heinz-Harald Frentzen verlief das Qualifying zum Großen Preis von Deutschland nicht optimal. Heidfeld schaffte im Sauber-Petronas mit Platz zehn gerade noch den Sprung in die Top Ten, Frentzen startet im Arrows aus der 15. Position. „Ich musste ins Ersatzauto wechseln. Ich bin froh, dass ich mich noch steigern konnte und in den Top Ten landete», sagte Sauber-Pilot Heidfeld zu seinen 1,601 Sekunden Rückstand. Frentzen bezeichnete sein Abschneiden „als das maximal Mögliche“. Wieder einmal nicht qualifiziert hat sich Alex Yoong im Minardi.
Ergebnis Qualifying:
1. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:14,389 Minuten
2. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:14,570
3. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 1:14,693
4. Juan Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:15,108
5. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:15,639
6. Giancarlo Fisichella (Italien) Jordan-Honda 1:15,690
7. Olivier Panis (Frankreich) BAR-Honda 1:15, 851
8. Jarno Trulli (Italien) Renault 1:15,885
9. David Coulthard (Schottland) McLaren-Mercedes 1:15,909
10. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Sauber-Petronas 1:15,990
11. Jacques Villeneuve (Kanada) BAR-Honda 1:16,070
12. Takuma Sato (Japan) Jordan-Honda 1: 16,072
13. Jenson Button (England) Renault 1:16,278
14. Felipe Massa (Brasilien) Sauber-Petronas 1:16,351
15. Heinz-Harald Frentzen (Mönchengladbach) Arrows-Cosworth 1:16,505
16. Eddie Irvine (Nordirland) Jaguar-Cosworth 1:16,533
17. Allan McNish (Schottland) Toyota 1:16,594
18. Enrique Bernoldi (Brasilien) Arrows-Cosworth 1:16,645
19. Mika Salo (Finnland) Toyota 1:16,685
20. Pedro de la Rosa (Spanien) Jaguar-Cosworth 1:17,077
21. Mark Webber (Australien) Minardi-Asiatech 1:17,996
Nicht qualifiziert: Alex Yoong (Malaysia) Minardi-Asiatech 1:19,775
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