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F3: Zwei Mal Pole Position für Kousuke Matsuura

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Matsuura startet in beiden Formel-3-Rennen von der Pole |
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| Beim Saison-Highlight der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft holte sich Kousuke Matsuura souverän die Pole Position. Im Rahmen des Formel-1-Grand Prix von Deutschland brachte der Japaner seinen Dallara-Opel in 1:34.715 Minuten um den Hockenheimring. Der Pilot aus dem Prema Powerteam schaffte dieses Kunststück schon im ersten Trainingsdrittel, obwohl weder er noch irgend ein anderer Pilot im 29-köpfigen Starterfeld die neue, 4,574 Kilometer lange Streckenführung kannte. Den zweiten Platz sicherte sich fünf Minuten vor Schluss der Brite Gary Paffett (Dallara Opel). 1:35.212 Minuten benötigte der Tabellenführer für seine schnellste Runde. Auf den dritten Startplatz der Saisonläufe elf und zwölf, für die das 30-minütige Training die jeweilige Startaufstellung bildet, kam der Belgier Jeffrey van Hooydonk (Dallara Mugen-Honda / 1:35.222 Minuten. Neben ihm wird Markus Winkelhock (Dallara Mercedes) die zweite Startreihe komplettieren. Seine Rundezeit: 1:35.423 Minuten. Nach einem Unfall zwischen dem Österreicher Bernhard Auinger und dem Brasilianer Fabio Carbone in der Mercedes-Schikane wurden die restlichen acht Trainingsminuten unter gelber Flagge absolviert, verletzt wurde niemand.
Sven Heidfeld: Ich hatte Probleme mit dem Motor. Dies ist vor allem hier sehr ärgerlich, da wir nur dieses eine Zeittraining haben.
Timo Glock: Mit dem ersten Reifensatz war ich nicht so glücklich. Zum Schluss ging es gut, ich lag schon auf Platz vier, dann sind noch Konkurrenten nach vorn gekommen. Komisch, denn da waren dauernd gelbe Flaggen.
Kousuke Matsuura: Ich bin richtig froh, dass ich diese Pole erreicht habe. Dies ist hier die wichtigste Veranstaltung. Wir kannten die Strecke nicht und haben ein richtig gutes Set up gefunden. Ich mag es, mich schnell auf eine neue Strecke einzustellen.
Gary Paffett: Meinen ersten Turn bin ich sehr spät angegangen, deshalb stecke ich im Verkehr fest. Zudem habe ich meinen ersten Reifensatz vergeudet, um die Strecke zu lernen. Zum Schluss ging es gut, doch leider war dann Gelb und ich konnte nicht mehr angreifen. Es wäre bestimmt schneller gegangen.
Markus Winkelhock: Das Training war ganz okay. Ich bin mit dem Auto sehr zufrieden. Die Strecke ist wirklich sehr schön, ich hatte nicht so viel erwartet.
Frank Diefenbacher: Ich bin viel zu spät mit den neuen Reifen auf die Strecke gegangen. Leider passierte dann sofort der Unfall und das Ding war gelaufen.
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