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F3: Ein Brite auf dem Weg zum Deutschen Meister

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Paffett fährt als Tabellenführer zum F1 GP |
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| Pünktlich zum Saison-Highlight beginnt die große Hatz in der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft. Vor den beiden Rennen im Rahmen des Grand Prix von Deutschland führt Gary Paffett mit deutlichen 25 Punkten vor Frank Diefenbacher. Der 21-Jährige ist auf bestem Weg, als erster Brite mit dem Meistertitel in die Statistik der Formel 3 in Deutschland einzugehen. Paffett zeigte sich bei den vergangenen zehn Rennen äußerst souverän, erkämpfte sich vier Mal die Pole Position und gewann fünf Rennen. „Es läuft optimal. Als Tabellenführer im Rahmen der Formel 1 zu starten, bringt mir hoffentlich einige Aufmerksamkeit“, so Gary Paffett.
Darauf setzt natürlich auch der 20-jährige Pforzheimer Frank Diefenbacher und der Rest des über 30-köpfigen Starterfeldes: „Klar, ist auch ein Aufstieg in die DTM ein erstrebenswertes Ziel, doch die Formel 1 ist eben die Formel 1 – dorthin will wohl jeder.“ Dass die Int. Deutsche Formel-3-Meisterschaft eine gute Schule ist, belegen einige Beispiele. Vorbilder lassen sich schnell finden. Allen voran natürlich Michael Schumacher, der das deutsche Formel-3-Championat 1990 gewann und rückblickend sagt: „Die Formel 3 werde ich nicht vergessen. Dort wurde meine Karriere entscheidend bestimmt.“
Auf diesen Kick hoffen derzeit Piloten aus 13 Nationen – eine größere Vielfalt bietet keine andere Meisterschaft. Sie alle gehen einen steinigen Weg, zumal in diesem Jahr das Punktesystem dem der Formel 1 angepasst wurde. Nur noch die ersten sechs Plätze werden belohnt - nicht gerade viel, in einem gigantischen Feld von mehr als 30 Konkurrenten. Spannung ist da im wahrsten Sinne des Wortes garantiert, denn schon der siebte Platz ist jetzt wenig wert: wer ein Wörtchen im Titelkampf mitreden will, muss ständig ganz vorn dabei sein.
Und spätestens ab jetzt muss es zur Sache gehen. Denn schon jetzt lässt sich das Saisonende absehen. Siege müssen her, vor allem bei denen, die als Favoriten eingestuft wurden. Davon gibt es mehr als eine Hand voll: neben Paffett und Diefenbacher traut man auch dem Brasilianer Joao Paulo de Oliveira und dem Japaner Kousuke Matsuura Großes zu, oder den beiden Deutschen Markus Winkelhock und Sven Heidfeld. Der Belgier Jeffrey van Hooydonk kann ebenso auf Formel-3000-Erfahrung zurückgreifen wie der Australier Ryan Briscoe.
Sie alle wollen es sich und vor allem der Formel-1-Welt beweisen – schon an diesem Wochenende.
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