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2002-07-21 22:29:48 - ks
Int. Clio Cup: “Mit denen ist nicht zu spaßen”

(c) ks design
Eine bunte Mischung - der Renault Clio Sport International Cup auf dem Nürburgring
“Der Begriff Spektakel hat neue Dimensionen erhalten”, schwärmte Renault Motorsport-Koordinator Bernd Hütter nach dem einzigen, gleichwohl aber überaus unterhaltsamen Gastspiel des Clio RS Eurocups in Deutschland. Gefährliche Konkurrenz erhielten die regulären Starter durch Gastfahrer aus der deutschen Clio Speed Trophy. So blieb Thomas Mühlenz – derzeit Zweiter der heimischen Serie – dem Führenden Phil Bastiaans dicht auf den Fersen und ließ sich auch von seinem Hintermann Jose Magalhaes nicht ins Bockshorn jagen. “Thomas war super fair”, freute sich Bastiaans nach dem Rennen. “Es war für mich sehr wichtig, hier zu siegen”. Durch den technisch bedingten Ausfall des Tabellenzweiten Michael Rangoni konnte der Niederländer seine Meisterschaftsführung weiter ausbauen.

Eine starke Vorstellung lieferte auch Sebastian Grunert, der vom siebten Startplatz aus ins Rennen ging und sich in packenden Zweikämpfen bis auf Rang fünf vorarbeitete. Durch einen Defekt an der Benzinpumpe verlor er jedoch wieder an Boden und beendete das Rennen als Neuntplatzierter. “Ich hatte immer wieder Aussetzer, die mich vor allem im neuen Streckenabschnitt zurückwarfen. Das Rennen hat riesig Spaß gemacht. Hier wird schon heftiger gefahren als in der deutschen Meisterschaft. Mit den Fahrern ist nicht zu spaßen”, umschrieb der Kfz-Mechaniker aus dem MRS PC-Service Team seine Eindrücke.

Mächtige Rangeleien bestimmten das internationale Gastpiel in der Eifel auch für Grunerts Teamgefährten Jaromir Jirik, der das Rennen auf Platz 16 beendete, während Sesterheim-Pilot Bernhard Schnell nach heftigem Crash auf Platz 35 im Ziel einlief. Rainer Stiefel, Teamchef des RS Line Cargraphic, fuhr auf die 23. Position – und war hinterher ganz aus dem Häuschen: “Eurocup zu fahren ist einfach Spitze. Der Clio lief super. Ich habe absolutes Vertrauen in dieses Auto”, so Stiefel. “Schade nur, dass sich – wie schon so oft in der Vergangenheit – auch diesmal jemand genau vor meiner Nase drehte. Aber ich bremse eben auch für Euro-Starter…”


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