 |
Alfa Cup: Oberndorfer fünfter Sieger im fünften Rennen

|
 |
Er kann es doch noch - Ex-DTM-Pilot Peter Oberndorfer |
 |
 |
 |
 |
| Mit Peter Oberndorfer gewann auch im fünften Rennen zum Alfa 147 Cup erneut ein Fahrer, der bisher noch nie ganz oben auf dem Siegerpodest des Diesel-Markenpokals von Alfa Romeo stand. Der Hamburger Journalist, aus der ersten Startreihe ins Rennen gegangen, übernahm die Führung in der vierten Runde und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. „Ich wollte mein eigenes Rennen fahren“, erzählte Oberndorfer, „deswegen habe ich versucht, möglichst schnell an die Spitze zu kommen. Diese Rechnung ist aufgegangen.“
Hinter dem mit drei Sekunden Vorsprung relativ überlegen siegenden Oberndorfer spielten sich dagegen turbulente Szenen ab. Eine Vierergruppe, bestehend aus Tabellenführer Markus Lungstrass (Burscheid), dem Trainingschnellsten Frank Kremer (Bonn), Jochen Mass (Monaco) im VIP-Fahrzeug des Alfa 147 Cup und Steve Abold (Dillingen) bot den Fans am Nürburgring Motorsport vom Feinsten. Beinahe in jeder Kurve sahen sie Überholmanöver und Beschleunigungsduelle. Mehrfach wechselten die Positionen in dieser Gruppe. Mittendrin: Ex-Formel-1-Fahrer Jochen Mass, der nach dem Training die Fahrwerksabstimmung seines Alfa 147 1.9 JTD noch einmal geändert hatte. Zeitweise lag der 105-fache Grand-Prix-Pilot sogar auf Rang zwei, musste sich letztlich aber mit dem vierten Platz zufrieden geben. „Die Positionskämpfe haben riesig Spaß gemacht“, sagte Mass nach der Zieldurchfahrt. Und Konkurrent Kremer, mit dem Mass mehrfach Tür an Tür um Zentimeter kämpfte, lobte: „Das Duell mit Jochen war beinhart, aber immer fair.“
Von dem Kremer/Mass-Zweikampf profitierte neben Oberndorfer auch Markus Lungstrass, der sich in der zweiten Rennhälfte leicht absetzen konnte. „Leider habe ich dann ein paar Fehler gemacht“, ärgerte sich der mit 40 kg Platzierungsgewicht belastete Tabellenführer. „Deshalb sind die beiden wieder rangekommen.“ Wenige Meter vor der Zieldurchfahrt erneut ein Patzer von Lungstrass, Kremer sah seine Chance und ging längsseits. Aber es reichte nicht ganz – mit dem hauchdünnen Vorsprung von nur drei Hundertstelsekunden rettete Lungstrass Rang zwei über den Zielstrich.
Während Lungstrass damit seine Tabellenführung verteidigte und erneut die Junioren-Wertung des Alfa 147 Cup für sich entscheiden konnte, siegte Iris Dorr (Luizhausen) in der Damen-Wertung. „Ein absolut problemloses Rennen“, lautete die Bilanz ihrer Fahrt auf Platz 16. |  |