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Formel VW: Barth und Quintarelli siegen in der Eifel

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Quintarelli: Dritter am Samstag, Sieger am Sonntag |
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| Sven Barth gewann den fünften Lauf der Formel Volkswagen supported by ZF Sachs auf dem Nürburgring vor Bastian Kolmsee und Ronnie Quintarelli. Tags darauf siegte Quintarelli vor Jeff Raach, die auf abtrocknender Strecke die richtige Reifenwahl getroffen hatten. Sven Barth wurde Dritter.
Im Zeittraining etablierte Ronnie Quintarelli auf dem umgebauten Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings mit 1.59,427 Minuten die Bestzeit. Sein Vorsprung war beachtlich: Der Zweitschnellste, Sven Barth, musste nicht weniger als 0,747 Sekunden auf Quintarelli zugeben. Auf Platz drei in der Startaufstellung stand Bastian Kolmsee vor Christian Gratl, Daniel la Rosa und Elran Nijenhuis.
5. Lauf (Samstag 20. Juli):
Quintarelli nutzte seine optimale Ausgangsposition und setzte sich beim Start des Rennens an die Spitze. Sven Barth attackierte in der ersten Kurve, aber der Italiener behauptete seine Position. In Runde zwei waren Barths Bemühungen erfolgreich: Er bremste sich an Quintarelli vorbei und setzte sich an die Spitze des Feldes. Kurz darauf gingen auch Kolmsee und Christian Gratl am Italiener vorbei. Einmal in Führung konnte sich Barth etwas vom zweitplatzierten Kolmsee absetzen. Währenddessen kämpften Gratl, Quintarelli und Daniel la Rosa vehement um Platz drei. Auch Marvin Bylitza und Elran Nijenhuis fanden bald den Anschluss an diese Dreiergruppe. Diese zwei Fahrer lieferten das spannendste Duell dieses Rennens: Nijenhuis griff mehrmals an, kam aber erst in der letzten Runde nach einem Ausrutscher von Bylitza am Lokalmatador vorbei. An der Spitze war alles klar: Barth siegte vor seinem Teamkollegen Kolmsee und Quintarelli.
6. Lauf (Sonntag 21. Juli):
Weil die Strecke nach einem Regenschauer noch nass war, entschied sich die Mehrheit der Fahrer für Regenreifen. Sven Barth setzte sich beim Start an die Spitze vor Quintarelli. Dieser fuhr jedoch auf Slicks, was auf der nassen Fahrbahn zunächst eher ein Nachteil war. So konnte sich Gratl bald auf Position zwei schieben, gefolgt von Daniel la Rosa, Bastian Kolmsee und Eric Groes. Barth drehte zunächst problemlos seine Runden, aber als die Strecke abtrocknete, verlor er immer mehr Zeit auf seine Verfolger. Lachender Dritter war Ronnie Quintarelli: Seine Wahl für Slickreifen erwies sich als richtig. In Runde sieben führte kurz Christian Gratl, aber dann übernahm Quintarelli die Spitze und fuhr den Sieg souverän nach Hause. Mit Jeff Raach und Jarno Unland erreichten zwei weitere Fahrer auf Slicks das Podium. Später wurde Unland jedoch nach einer Meldung von den Technischen Kommissaren aus der Wertung genommen, Sven Barth wurde so Dritter. |  |