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F1: Wann lernt Montoya siegen?

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Und wieder steht er ganz vorne: Juan Pablo Montoya |
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| Beim Großen Preis von Frankreich heißt der Pole-Sitter wieder einmal Juan Pablo Montoya. Der Kolumbianer steht in dieser Saison bereits zum sechsten Mal auf Platz eins und zum fünften Mal hintereinander ganz vorne. "Das war wirklich ein sehr gutes Qualifying, vielleicht mein bisher bestes", freute sich der BMW-Williams-Pilot nach der erneuten Bestzeit im Qualifying. Ob er denn morgen endlich auch seine Startposition in einen Rennsieg ummünzen kann, wird sich zeigen. Es scheint, als wäre der Kolumbianer mit einem Fluch belegt, denn keine seiner sechs Poles konnte er in dieser Saison in einen Sieg umsetzen. Zweiter wurde Michael Schumacher im Ferrari. Enttäuscht war der Weltmeister über seine Leistung im Kampf um den besten Startplatz. "Aber die erste Startreihe ist ganz gut. Mal schauen, was ich im Rennen daraus machen kann", zeigte er sich zuversichtlich.
Während die Top-Teams am Sonntag zum elften Mal den Kampf um Sieg und Niederlage aufnehmen, scheint bei Arrows bereits alles klar zu sein. Sowohl Enrique Bernoldi als auch Heinz-Harald Frentzen dürfen nicht am Grand-Prix teilnehmen. Der Mönchengladbacher, der wie sein Teamkollege nur 3 von 12 möglichen Runden auf einem nicht abgestimmten Auto gefahren ist, ist außerhalb der 107 Prozent-Regel. "Das war es dann eben. Ich fahre jetzt nach Hause», sagte Frentzen lakonisch. Der 35-Jährige, der nach seinem Rauswurf 2001 bei Jordan ins Team von Alain Prost wechselte und nach dessen Pleite in Arrows einen neuen Arbeitgeber fand, wird immer mehr zum Spielball im nicht durchschaubaren Machtkampf um das mit angeblich 100 Millionen Euro verschuldete Arrows-Team. Ebenfalls nicht am Start ist Giancarlo Fisichella. Der Italiener hatte im freien Training einen schweren Unfall mit seinem Jordan-Honda und bekam vom Arzt Startverbot verhängt. Sein Teamkollege Takuma Sato qualifizierte sich als vierzehnter.
In der zweiten Startreihe stehen Rubens Barrichello und Kimi Räikkönen. Für den Youngster, der erst seine zweite Formel-Eins Saison bestreitet, ist es das beste Ergebnis seiner Karriere, zufrieden war er dennoch nicht. "Der dritte oder sogar der zweite Platz wären heute möglich gewesen. Leider ist mit jedoch im ersten Sektor meiner letzten schnellen Runde ein Fehler unterlaufen, so dass ich etwas Zeit verlor."
Ralf Schumacher im BMW-Williams wurde Fünfter vor David Coulthard im McLaren-Mercedes. Trotzdem war der Bruder des Weltmeisters nicht glücklich über seinen fünften Startplatz. Ich hatte noch Schwierigkeiten mit der Balance des Autos. Und ich muss zugeben, dass es mein Fehler ist, das bis zum Ende des Qualifyings nicht in den Griff gekriegt zu haben", so seine Ursachenanalyse. David Coulthard, als Sechster für das Rennen am Sonntag qualifiziert, war mit seinem Ergebnis zufrieden. „Wir haben den Abstand zu den Teams vor uns im Vergleich zu den letzten Rennen etwas verkürzen können, und das stimmt uns zuversichtlich. Das Qualifying-Ergebnis entspricht unseren Erwartungen."
Ergebnis Qualifying:
1. Juan Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:11,985 Minuten
2. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:12,008
3. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 1:12,197
4. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:12,244
5. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:12,424
6. David Coulthard (Schottland) McLaren-Mercedes 1:12,498
7. Jenson Button (England) Renault 1:12, 761
8. Jarno Trulli (Italien) Renault 1:13.030
9. Eddie Irvine (Nordirland) Jaguar-Cosworth 1:13,188
10. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Sauber-Petronas 1:13,370
11. Olivier Panis (Frankreich) BAR-Honda 1:13,457
12. Felipe Massa (Brasilien) Sauber-Petronas 1:13,501
13. Jacques Villeneuve (Kanada) BAR-Honda 1:13,506
14. Takuma Sato (Japan) Jordan-Honda 1:13,542
15. Pedro de la Rosa (Spanien) Jaguar-Cosworth 1:13,656
16. Mika Salo (Finnland) Toyota 1:13,837
17. Allan McNish (Schottland) Toyota 1: 13,949
18. Mark Webber (Australien) Minardi-Asiatech 1:14,800
19. Alex Yoong (Malaysia) Minardi-Asiatech 1:16,798
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