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F1: Silberne Doppelspitze am Freitag

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Coulthard markierte die Bestzeit in Magny Cours am Freitag |
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| David Coulthard fuhr beim Freien Training zum Großen Preis von Frankreich am Fraitag die Bestzeit. Der Schotte setzte sich mit einer Bestzeit von 1:14.025 Minuten in Magny Cours gegen seinen McLaren-Teamkollegen Kimi Räikkönen durch. Hinter den beiden Silberpfeilen belegten Michael Schumacher und David Coulthard die Plätze drei und vier. Fünfter wurde Ralf Schumacher vor Eddie Irvine.
"Wir konnten heute gut mit den verschiedenen Reifenmischungen arbeiten und erzielten dabei gute Ergebnisse", freute sich Coulthard nach den zwei Traininssitzungen. "Die Balance meines Fahrzeugs ist in Ordnung, bis auf etwas Übersteuern. Das stimmt uns zuversichtlich, denn hier kann man am ehesten Boden gut machen. Die Michelin-Reifen haben sich bei hohen Außentemperaturen als sehr stark erwiesen, deshalb hoffe ich auf sommerliches Wetter, so dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können."
Michael Schumacher sieht die Dominanz der McLaren-Piloten gelassen: "Wir haben am Anfang des Wochenendes häufig solch eine Situation erlebt. Ich denke, dass es zwischen uns und unseren Hauptrivalen morgen sehr eng wird, aber ich glaube, dass wir die Möglichkeit haben, um um die Pole Position kämpfen zu können."
Ralf Schumacher, der den Freitag im Ersatzauto bestritt, zeigte sich zufrieden: "Bei uns lief so weit alles nach Plan, wir haben Einiges ausprobieren können. Das Auto insgesamt ist schon recht gut, aber ein paar Verbesserungen sollten uns schon noch gelingen." Sein Teamgefährte Juan-Pablo Montoya drehte sich im Verlauf der beiden Sessions zwei Mal ins Kiesbett und äußerte sich zerknirscht: "Für mich war es ein recht schwieriger Tag. Ich kämpfe noch etwas mit der Balance meines Autos, eigentlich auf der gesamten Strecke."
Auch für Nick Heidfeld war der erste Tag in Frankreich nicht von Erfolg gekrönt. Der Sauber-Pilot beklagte fehlende Balance: "Es fehlt an Stabilität, das Auto fühlt sich überall auf der Strecke ziemlich nervös an." Wie schon in Silverstone, kam Heinz-Harald Frentzen nicht zu Fahren. Sein Teamchef Tom Walkinshaw hatte Streik angeordnet. Nach wie vor ist die Zukunft des Arrows Rennstalls unklar, zum Qualifying sollen die Fahrzeuge von Frentzen und Bernoldi jedoch wieder rollen.
1. D. Coulthard, McLaren-Mercedes, 1:14.025
2. K. Räikkönen, McLaren-Mercedes, +0:00.072
3. M. Schumacher, Ferrari, +0:00.215
4. R. Barrichello, Ferrari, +0:00.725
5. R. Schumacher, BMW-Williams, +0:00.945
6. E. Irvine, Jaguar, +0:00.958
7. M. Salo, Toyota, +0:01.136
8. P. de la Rosa, Jaguar, +0:01.154
9. J. Button, Renault, +0:01.193
10. J.-P. Montoya, BMW-Williams, +0:01.246
11. A. McNish, Toyota, +0:01.386
12. G. Fisichella, Jordan-Honda, +0:01.397
13. F. Massa, Sauber-Petronas, +0:02.005
14. O. Panis, BAR-Honda, +0:02.138
15. T. Sato, Jordan-Honda, +0:02.142
16. N. Heidfeld, Sauber-Petronas, +0:02.184
17. J. Villeneuve, BAR-Honda, +0:02.432
18. M. Webber, Minardi-Asiatech, +0:02.471
19. J. Trulli, Renault, +0:02.738
20. A. Yoong, Minardi-Asiatech, +0:04.990
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