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F3: DMSB will 10. Lauf nicht werten

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Pech für Diefenbacher - Sieg vorerst aberkannt |
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| Das DMSB-Präsidium hat am 16. Juli 2002 im Eilverfahren entschieden, dass der zehnte Lauf zur Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft nicht für die Meisterschaft gewertet wird. Die Rennleitung, so die Begründung des DMSB hat das Reglement falsch ausgelegt und die Stopp-and-Go-Strafe gegen Gary Paffett zu Unrecht ausgesprochen.
Paffett hatte am 14. Juli 2002 auf dem EuroSpeedway Lausitz bei einem Safety-Car-Start seinen Motor abgewürgt und zwei Plätze verloren. Im Verlauf der ersten Runde fuhr der Brite wieder auf seinen ursprünglichen zweiten Platz zurück. Die dabei durchgeführten Überholvorgänge waren durchaus legitim - dies sieht das Formel-3-Reglement ausdrücklich vor. Noch vor Ort bestätigte die Rennleitung ihre Fehlentscheidung.
In der Formel-3-Szene stieß das Urteil des DMSB, den zehnten Lauf nicht für die Meisterschaft zu werten, auf völliges Unverständnis, da man mit dieser Entscheidung alle 26 Fahrer bestraft, die das Rennen unter schwierigsten Regenbedingungen ordnungsgemäß beendet haben. Vor allem aber sind die sechs Erstplatzierung im Nachteil, da ihnen die erworbenen Punkte nun aberkannt werden, obwohl sie diese im sportlichen Wettkampf errungen haben.
Die Formel-3-Vereinigung e.V. wird die Entscheidung des DMSB nicht akzeptieren und prüft zurzeit die rechtlichen Mittel.
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