Thomas Holzer - der Sohn des DTM Teamchefs war in der Lausitz nicht zu schlagen
Beim Rennen am EuroSpeedway Lausitz erkämpfte der Augsburger Thomas Holzer zwei Siege in der Formel BMW ADAC Meisterschaft. Am Samstag belegte der 16-Jährige vor seinem Mücke-Team-Kollegen Maximilian Götz und dem Iren Michael Devaney den ersten Platz, am Sonntag setzte sich der Sohn von Rallye-Fahrer Günther Holzer wieder gegen Maximilian Götz durch. Den dritten Rang errang Hannes Neuhauser.
"Das Gefühl auf dem Siegerpodest ist einfach unglaublich schön. Ich konnte wichtige Meisterschaftspunkte sammeln. Zwei Siege sind für mich wie ein Sechser im Lotto", gab ein überglücklicher Holzer zu Protokoll.
Nach elf Rennrunden und einer Champagnerdusche freute sich auch der Formel-Neueinsteiger Maximilian Götz. "Ich habe alles versucht, um an ihm vorbei zu kommen. Leider fuhr mein Auto nicht schneller." Götz, der zu den von BMW und ADAC mit einem Finanzpaket geförderten Fahrern zählt, gönnt seinem Freund den Sieg. "Das geht schon klar."
Fehlende Testpraxis machte sich bei Nico Rosberg bemerkbar. Nach bestandenem Abitur belohnte er sich vor dem Lausitzrennen mit einem Urlaub auf Hawaii. "Im Training musste ich mich an die Strecke gewöhnen, im ersten Rennen warf mich ein Reifen-Defekt auf Platz sieben zurück. Heute reichte es nur für Rang fünf."
In der Meisterschaft führt weiterhin Rosberg vor Götz und Devaney. Christian Mamerow rutschte in der Punktwertung vom zweiten auf den fünften Rang, da er das Rennen am Samstag aufgrund eines Unfalls ohne einen einzigen Zähler beenden musste. Am Sonntag startete er deshalb vom drittletzten Startplatz und konnte mit Rang zehn nur einen mageren Punkt sammeln. In drei Wochen (2.-4.8.) finden die Rennläufe 13 und 14 am Nürburgring statt.