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Carrera Cup: Erneuter Sieg für Marc Lieb

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Kaffer, Lieb und Menzel auf dem Podium |
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| Marc Lieb (Niefern) gewann auf dem Eurospeedway Lausitz den fünften Lauf des Porsche Carrera Cup. Der 22-jährige Fahrer des UPS Porsche-Junior Teams setzte von Startplatz drei kommend auf regennasser Fahrbahn zunächst den Trainingszweiten, Alexander Davison (Australien) unter Druck. Davison verbremste sich in Runde drei und beendete sein Rennen als Elfter. Lieb lieferte sich in der Folge ein Duell mit dem Führenden, Frank Stippler (Bad Münstereifel), bei dem die Positionen mehrfach wechselten. In Runde 13 machte Stippler beim Angriff auf Lieb einen Fehler, drehte sich, konnte seinen Porsche aber noch auf Position sechs über die Ziellinie bringen. Marc Lieb wurde nach 18 Runden als Sieger abgewunken. Der Student hatte bereits das Rennen vor zwei Wochen auf dem Nürnberger Norisring gewonnen. Er ist der erste Fahrer, dem in der aktuellen Saison ein Doppelsieg gelang.
Pierre Kaffer (Burgbrohl) steuerte seinen Porsche des Teams HP-Phoenix-Porsche-Zentrum-Koblenz vom vierten Startplatz auf den zweiten Rang im Ziel vor Christian Menzel (Kelberg), der für das Team Tolimit-Motorsport den achten Startplatz nach einer Aufholjagd in Platz drei verwandelte.
Während Lieb seinen Vorsprung an der Tabellenspitze vergrößerte, schob sich Pierre Kaffer von Platz vier auf die zweite Position der Fahrerwertung nach vorne. Frank Stippler verlor einen Platz und ist nun Dritter vor Roland Asch, der mit Fahrwerksproblemen vom fünften Startplatz auf den zehnten Rang im Rennen zurückfiel und als Tabellenvierter zum sechsten Lauf auf dem Nürburgring (2.-4. August) reist.
Marc Lieb (Sieger): "Anfangs konnten weder Frank noch ich entscheidend wegfahren. Denn immer der, der hinten ist, kann bei schlechter Sicht vom Vordermann profitieren: Wo bremst der? Wo gibt der Gas? Als ich im Spiegel sah, wie Frank sich rausdrehte, wusste ich, das war jetzt mein Rennen. Von da an hieß es nur noch, die Konzentration zu bewahren."
Pierre Kaffer (Platz zwei): "Ich gehörte mit Menzel, Grau und Henzler zu einer Vierergruppe, die sich rundenlang eisenharte Kämpfe lieferte. Dabei berührten wir uns kein einziges Mal. Dieser Kampf war einfach superklasse. So macht Motorsport richtig Spaß. Ich bin froh, dass ich als Porsche-Neuling auch im Nassen bei den alten Hasen mithalten kann."
Christian Menzel (Platz drei): "Von acht auf drei, da muss es zuerst mal ein großes Kompliment an mein Team geben, das mir ein tolles Regen-Auto gemacht hat. Es war mir wichtig, als alter Mann von 31 Jahren bei den Jungen mitzuhalten. Unser Team brauchte dieses Ergebnis, es tut richtig gut."
Alexander Grau (Platz vier): "Anfangs ging mein Auto sehr gut, ich konnte von Startplatz sieben bis zum dritten vorfahren. Dann ließ sich mein dritter Gang nicht mehr einlegen. Ich musste entweder vom Zweiten in den Vierten oder lange rumfummeln, bis der Gang drin war. So gesehen ist Position vier nicht mal schlecht."
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