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Carrera Cup: Frank Stippler fährt wieder Bestzeit

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Zweite Pole des Jahres für Stippler |
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| Mit seiner zweiten Trainingsbestzeit des Jahres meldete der Tabellenzweite, Frank Stippler (Bad Münstereifel), beim Abschlusstraining zum fünften Lauf des Porsche Carrera Cup am Eurospeedway Lausitz seinen Anspruch auf die Spitze an. Stippler, der schon auf dem Sachsenring von Startplatz eins in das Rennen ging, fuhr wenige Minuten vor Schluss des Trainings seine Bestzeit von 1:49.587 Minuten, an die der Australier Alexander Davison als Zweitschnellster bis auf zwei Zehntel Sekunden herankam.
Neun Hundertstel Sekunden langsamer als Davison stellte Tabellenführer Marc Lieb (Niefern) seinen Porsche auf den dritten Startplatz. Der 22-Jährige, der vor zwei Wochen auf dem Nürnberger Norisring siegte, teilt die zweite Startreihe mit Pierre Kaffer (Burgbrohl).
Porsche-Routinier Roland Asch (Altingen) hat in der dritten Reihe beim Start zum 18-Runden-Rennen am Sonntag einen ungewohnten Gegner neben sich. Es ist der Brite Adam Blair, der zur aktuellen Saison in den Carrera Cup kam und mit der sechstbesten Zeit sein bislang bestes Trainingsergebnis verzeichnen kann.
Frank Stippler (Startplatz 1): "In Zolder und auf dem Norisring haben wir die Bestzeit knapp verpasst. Aber hier wie auf dem Sachsenring ist alles gut gelaufen. Mein Teamchef Horst Farnbacher hat mir ein tolles Auto hingestellt, und außerdem drohte er mir von der Boxenmauer mit der Faust. Da musste ich einfach Gas geben. Morgen hängt vieles vom Start ab, denn bei unserer Leistungsdichte ist das Überholen sehr, sehr schwierig."
Alexander Davison (Startplatz 2): "Wir haben lange gezögert, unseren zweiten frischen Reifensatz für dieses Zeittraining zu verwenden, denn es war sehr heiß. Schließlich haben wir uns entschlossen, es zu tun. Der Entschluss war richtig. Ich stand dieses Jahr erst einmal in Reihe eins. Das war auf dem Sachsenring, und ich habe gewonnen. Ich hoffe, das ist ein gutes Omen."
Marc Lieb (Startplatz 3): "Ein kleiner Quersteher, ein bisschen zu spät am Gas, und schon ist die Zeit beim Teufel. Schade, aber morgen geht es hier rund."
Pierre Kaffer (Startplatz 4): "Zweimal hatte ich die Bestzeit auf dem Fuß, das weiß ich. Aber ich habe auch zweimal gepatzt."
Adam Blair (Startplatz 6): "Gerade in der Schlussphase, als die Strecke schneller wurde, habe ich zu hart versucht, das Auto schnell zu fahren. Außerdem war ich mit alten Reifen schneller als mit den Neuen, denn unsere Fahrwerkseinstellung war für die frischen Slicks nicht optimal."
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