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2002-07-13 13:40:04 - ks
F3: Gary Paffett weiter auf dem Durchmarsch

(c) ts photo
Unglaublich, Gary Paffett steht schon wieder auf der Pole Position.
Unglaublich, Gary Paffett steht schon wieder auf der Pole Position. Der 21-jährige Brite holte sich auf dem EuroSpeedway Lausitz die vierte Trainingsbestzeit in der laufenden Saison. Mit 1:36.389 Minuten fuhr der Tabellenführer im Dallara Opel des Team Rosberg drei Minuten vor Trainingsende an die Spitze. Paffett verdrängte damit den Niederländer Robert Doornbos (Dallara Mugen-Honda), der mit 1:36.512 Minuten lange Zeit auf bestem Weg war, seine erste Pole Position einzufahren. Dennoch zeigt der zweite Platz von Doornbos einen deutlichen Aufwärtstrend. Nach seiner gestrigen Trainingsbestzeit musste sich der Japaner Kousuke Matsuura (Dallara Opel) diese Mal mit dem dritten Platz begnügen. Während der Italiener Vitantonio Liuzzi einen guten vierten Platz erreichte, kam sein Teamkollege, der Tabellenzweite Frank Diefenbacher (Pforzheim), im Dallara Opel nur auf Platz neun.

Gary Paffett: Heute lief es besser. Gestern hätte ich auch die Pole erreichen können. Das Potenzial dafür war da, doch leider habe ich immer wieder eine Gelbphase erwischt.

Kousuke Matsuura: Es ging nicht so gut. Ich habe meine schnellste Runde sogar auf alten Reifen erreicht, die neuen Sliks konnte ich nicht richtig nutzen, da gerade dann viel Verkehr war, als die Reifen auf Temperatur waren.

Timo Glock: Am Anfang, als die Reifen richtig gut waren, bin ich ziemlich aufgehalten worden. Dass das Auto gut war, sieht man daran, das ich in der zwölften Runde immer noch eine Zeit von 1:36.8 gefahren bin. Es wäre also mehr drin gewesen. Wir haben das Auto sehr verändert, nach dem schlechten freien Training.

Jeffrey van Hooydonk: Ich bin wohl etwas zu früh mit neuen Reifen rausgefahren, denn die beste Zeit habe ich erst sehr spät erreicht. Mit dem Auto bin ich sehr zufrieden. Wir haben nur kleine Änderungen am Set-up vorgenommen.

Sakon Yamamoto: Wir haben es nicht so richtig gut hinbekommen, gestern war das Auto besser. Wir müssen wohl wieder die alte Fahrwerkeinstellung übernehmen.

Marcel Lasée: Ich war mit alten Reifen lange Zeit auf dem zweiten Platz. Mit den neuen Reifen bin ich dann in den Verkehr gekommen. In der nächsten Runde bin ich dann abgeflogen, weil beim Runterschalten die Hinterachse blockiert hat.

Charles Zwolsman: Es bringt nicht viel, da ich krank bin. Ich fühle mich ganz müde und muss unbedingt am Montag zum Arzt.

Marco Schärf: Gestern waren die Gänge zu kurz und heute hatte ich Probleme mit der Leistung. In den Kurven geht es ganz gut, doch auf der Geraden verliere ich.

Richard Lietz: Mein Motor verliert eine Menge Öl, wir müssen checken, ob da was kaputt ist. Doch dies sollten wir für das Rennen in den Griff bekommen.

Ryan Briscoe: Es war schwierig. Ich hatte keine freie Runde mit den neuen Reifen.

Frank Diefenbacher: Es ging ganz gut. Mit den neuen Reifen habe ich es nicht zusammen gebracht. Ich habe drei, vier gute Ansätze gehabt und wieder wegen Geldphasen abbrechen müssen. Zum Schluss war Öl auf der Strecke.

Catharina Felser: Wir wissen nicht, in welche Richtung wir noch schrauben sollen. Dennoch, ich habe von gestern auf heute zwei Sekunden gut gemacht.

Cesar Campanico: Das war nichts. In der letzten Runde hatte ich noch ein Missverständnis und einen Crash mit Sven Heidfeld, der mich nicht gesehen hat.


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