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2002-07-13 10:50:57 - ks
F3: Kousuke Matsuura - wenig Mühe mit der Pole Position

(c) ts photo
Briscoe hatte eine Menge Probleme mit dem Dallara Opel
Nur acht Runden drehte Kousuke Matsuura im Training zum zehnten Saisonlauf der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft auf dem EuroSpeedway Lausitz und war dennoch der schnellste Mann im 30-köpfigen Starterfeld. Erst bei Halbzeit des 45-minütigen Trainings ging der Japaner auf die 4,534 Kilometer lange Strecke, um am Ende mit 1:36.110 Minuten seine zweite Pole Position in der laufenden Saison zu feiern. Matsuura verdrängt im Dallara-Opel damit den Briten Gary Paffett (Dallara-Opel) vom ersten Startplatz. Der Tabellenführer kam auf 1:36,441 Minuten.

Für Frank Diefenbacher (Dallara-Opel) zahlte sich der frühe Ansturm auf die Pole Position nicht aus. Zwar legte der Pforzheimer schon zur Hälfte des Trainings seine 1:36.808 Minuten vor, musste sich jedoch am Ende mit Startplatz drei begnügen. Außer diesen drei Piloten tauchte während des gesamten Trainings niemand auf dem ersten Platz auf. Den vierten Platz belegte der Belgier Jeffrey van Hooydonk im Dallara-Mugen-Honda. Die dritte Startreihe teilen sich der Österreicher Bernhard Auinger (Dallara-Opel) und der Niederländer Robert Doornbos (Dallara-Mugen-Honda). Rund die Hälfte des Feldes nahm erst nach zirka 25 Minuten ihr Training auf.

Kousuke Matsuura: Das war ein richtig gutes Qualifying. Ich habe meine Zeit relativ easy erreicht. In meiner schnellsten Runde musste ich sogar noch einen Konkurrenten überholen, das hat noch etwas Zeit gekostet. Mein Auto war einfach fantastisch, für das morgige Training müssen wir wohl überhaupt nichts verändern.

Bernhard Auinger: Mein Auto war jetzt viel, viel besser als im freien Training. Leider habe ich das Potenzial nicht nutzen können, entweder war zu viel Verkehr, oder einfach zu viel Schmutz auf der Strecke. Dennoch, auch der fünfte Platz ist okay.

Ryan Briscoe: Ich habe nicht viel zu sagen, denn es war ein schlechtes Training. Ich habe noch eine Menge Probleme mit dem Auto.

Robert Doornbos: Leider sind die Schaltlampen ausgefallen, deshalb musste ich nach Gehör schalten. Es hätte mehr herauskommen können, als der sechste Platz.

Timo Glock: Nach den Problemen im freien Training lief es jetzt ganz gut. Im ersten Drittel lag ich sogar auf Platz zwei, doch zum Schluss sind die Konkurrenten halt noch besser geworden. Jetzt stehe ich auf Platz sieben und frage mich, woher die Sekunde Zeitdifferenz zur Pole-Position kommt.

Stefano Proetto: Ich habe eine Sekunde zum freien Training aufgeholt, dass ist okay. Doch leider hatte ich Probleme mit der Bremse.

Marcel Lasèe: Das Auto lag gut, doch der Motor hatte einige Aussetzer. Wir haben diese Probleme leider noch nicht in den Griff bekommen.

Markus Winkelhock: Das Auto hat sich nicht schlecht angefühlt, wir haben es wirklich verbessern können. Ich hatte allerdings unglaubliches Pech, denn ständig steckte ich im Verkehr fest. Von meinen 18 Runden habe ich gerade einmal vier halbwegs vernünftige Runden gedreht.

Kimmo Liimatainen: Heute morgen war es schlecht, wir hatten ein Problem mit dem Dämpfer. Ich habe dann das Set-up von Gary übernommen, das war nicht so mein Fall. Ich habe wegen des Dämpfproblems kein anderes Set-up erarbeiten können.

Stefan de Groot: Wir haben wieder einmal große Probleme und wissen nicht, woran es liegt. Mal untersteuert, mal übersteuert mein Auto.


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