Formel Volkswagen: Quintarelli in Zolder zweimal Sieger
Der Italiener Quintarelli gewann die Saisonläufe drei und vier im belgischen Zolder
Der Italiener Ronnie Quintarelli gewann die Saisonläufe drei und vier zur Formel Volkswagen supported by ZF Sachs im belgischen Zolder. Der Finne Marko Nevalainen belegte in beiden Rennen Rang zwei, jeweils vor Florian Stoll.
Im Zeittraining war Sven Barth der Schnellste. Mit einer Rundenzeit von 1.32.662 Minuten auf der 3,977 km langen ehemalingen Grand-Prix-Strecke war er 0,115 Sekunden schneller als der Finne Marko Nevalainen. Dem Fahrer des finnischen Matson Motorsport-Teams scheint Zolder zu liegen: Bereits im letzten Jahr konnte er hier ein Rennen der Formel Volkswagen gewinnen. Auf Platz drei in der Startaufstellung qualifizierte sich der Italiener Ronnie Quintarelli. So belegten Fahrer aus drei Nationen die ersten drei Positionen im Zeittraining.
1. Lauf (Samstag 6. Juli):
Pole-Sitter Sven Barth konnte seine gute Ausgangsposition im Rennen nicht umsezten: Aufgrund eines technischen Problems konnte er erst spät das Rennen aufnehmen. Während sich Nevalainen in Führung setzte, gerieten Quintarelli und Stoll auf dem Weg zur ersten Kurve kurz aneinander. Sie reihten sich jedoch auf den Plätzen zwei und drei wieder ein. Kurz darauf gab es eine unglückliche Situation für den Spitzenreiter: Nevalainen beschädigte bei einem Rittt über die Kerbstones den Frontflügel seines Autos. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, seinen ersten Platz mit allen Mitteln zu verteidigen, obwohl Quintarelli und Stoll ihn richtig unter Druck setzten. Daniel La Rosa fand bald auch den Anschluss an die Spitze, so dass fortan ein Quartett um die Podiumsplätze kämpfte. In Runde 14 bremste Quintarelli sich in der Jacky Ickx-Schikane an Marko Nevalainen vorbei und übernahm so die Führung. Anschließend fuhr der Italiener den Sieg nach Hause. Nevalainen belegte Rang zwei, Stoll entschied das äußerst spannende Duell um den dritten Platz für sich vor La Rosa.
2. Lauf (Sonntag 7. Juli):
Quintarelli setzte sich beim Start an die Spitze vor Stoll und Nevalainen. Eine starke Leistung zeigte Sven Barth: Nach seinem Missgeschick am Vortag als 12. gestartet fuhr er nach drei Runden bereits an fünfter Stelle. An der Spitze des Feldes kämpften Quintarelli und Stoll um die Führung. Später konnte sich Quintarelli etwas absetzen, während Nevalainen mit schnellen Rundenzeiten zum zweitplatzierten Stoll aufschloss und den Rickenbacher bald darauf ausbremste. Spannend auch der Kampf um Platz vier mit Daniel La Rosa und Sven Barth, wobei Barth beim Anbremsen der ersten Kurve vorbeizog. Auch im weiteren Rennverlauf gab Barth ein sehr hohes Tempo vor, fuhr aber ganz knapp an einem Podiumsplatz vorbei. Es siegte unangefochten Quintarelli vor Nevalainen, Stoll und Barth.