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Clio RS Cup: Grunerts fährt dritten Sieg in Folge ein

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Grunert (2.v.l.) hatte auch in Zolder die Nase vorne |
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| Wehe, wenn sie losgelassen werden: Die Clio RS Cup-Piloten sorgten auch beim vierten Saisonlauf für reichlich Spannung auf der Piste. Am Ende war es Tabellenführer Sebastian Grunert, der einmal mehr die Nase im Ziel vorne hatte – er feierte seinen dritten Sieg in Folge.
Die Clio Speed Trophy begann im belgischen Zolder für die Piloten der frontgetriebenen Clio RS gleich mit einem Paukenschlag: Schon auf der Startgeraden kamen sich Sascha Weber und Johnny Hauser ins Gehege und sorgten für einen spektakulären Unfall. “Alles war ganz normal, doch plötzlich bekam ich einen Schlag in die Seite und knallte links in die Mauer. Auch Hauser flog raus. Was sich genau abgespielt hat, kann ich gar nicht sagen”, so Weber, der als Zweiter des Qualifyings seinen Rennwagen als Totalschaden abschreiben muss, während Hauser mit Prellungen davon kam.
Tabellenführer Sebastian Grunert blieb von diesem Zwischenfall unbehelligt. “Das war ein ziemliches Chaos”, erinnerte sich der Otzberger, der kurz darauf vom Niederländer Jeroen Reijntjens den zweiten Rang übernehmen konnte. Unterdessen verließ den Führenden Thomas Mühlenz das Glück: Der Trainingsschnellste tummelte sich bereits voller Wonne inmitten der deutlich stärkeren Clio V6, mit denen der Clio RS Cup gemeinsam an den Start geht, als der Bergisch Gladbacher von einem Hintermann unsanft von der Strecke befördert wurde.
Damit fuhr Sebastian Grunert seinen dritten Sieg in Folge ein und sorgte für strahlende Gesichter bei seinem Team MRS-PC-Service. “Nach der chaotischen Startphase und dem Passieren von Jeroen Reijntjens konnte ich locker mein Rennen fahren”, strahlte der Sieger. “Ich kannte Zolder bislang nur als Formel-Pilot”, bekannte unterdessen der Zweitplatzierte Niederländer. “Mit einem Tourenwagen jedoch ist vieles anders. Ich hatte Glück, dass ich nicht in den Unfall verwickelt wurde.” Rang drei eroberte einmal mehr Grunerts Stallkollege Jaromir Jirik: “Ich bin als Fünfter gestartet und kam gut durch”, freute sich der Tscheche. “Nur die Spitzengruppe, die war schon weg. Aber ich hatte genug Vorsprung nach hinten.”
Als überaus hart im Nehmen erwies sich in Zolder Jutta Beisiegel: Sie verabschiedete sich in Runde acht mit einem veritablen Salto aus dem Rennen, ihr Clio blieb nach anderthalb Überschlägen auf dem Dach liegen.
1. Sebastian Grunert, 27.19,427 Minuten; 2. Jeroen Reijntjens, 27.25,259; 3. Jaromir Jirik, 27.35,458; 4. Michael Ruh, 27.39,083; 5. Gottfried Zurbrügg, 27.42,837; 6. Elmar Jurek, 27.43,078; 7. Jens Schäfer, 27.45,785; 8. Dirk Riebensahm, 27.45,937; 9. Remo Lips, 27.46,241; 10. Markus Albisser, 27.49,800; 11. Meik Utsch, 27.55,396; 12. Marlon Abrahamczyk, 27.56,987; 13. Traudl Klink, 27.58,644; 14. Knut Schneider, 27.59,395; 15. Hans-Ulrich Schafknecht, 28.01,809.
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