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Supercup: Ortelli und Henzler in Startreihe eins

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Wolf Henzler: Um vier Hunderstel Sekunden geschlagen |
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| Stéphane Ortelli aus Monaco startet beim sechsten Lauf des Porsche-Michelin-Supercup im britischen Silverstone von Platz eins. Neben dem Porsche des Monegassen steht der 911 GT3 Cup seines Gefährten im Team Kadach Tuning + Service, Wolf Henzler. Während Ortelli im Abschlusstraining seine schnellste Zeit fuhr und vier Hundertstel Sekunden schneller als Henzler war, gelang Wolf Henzler im Vergleich zum ersten Zeittraining keine Verbesserung. Christophe Bouchut gelang mit der drittschnellsten Zeit sein bestes Trainingsergebnis der bisherigen Saison.
Mit Startplatz sieben findet sich Philipp Peter als Trainingsschnellster der Rennen in Österreich und Monaco ungewohnt weit hinten im Feld. Peter machte vor allem den dichten Verkehr auf der Strecke für seinen Rückstand von fast einer halben Sekunden auf den Schnellsten verantwortlich. Sein Teamkollege, Marco Werner, der vor zwei Wochen auf dem Nürburgring die erste Startposition besetzt hatte und jetzt lediglich Platz neun erreichte, zeigte sich ratlos: "Ich habe kein Problem mit dem Auto, das ist mein Problem."
Der britische Formel 1-Testfahrer Darren Manning, der auf Einladung von Porsche den VIP-Carrera mit Startnummer zwei fährt und in Silverstone ohne jedes Vortraining in den 911 GT3 Cup stieg, erreichte nach nur 18 Runden den 14. Startplatz und gab sich optimistisch: "Heute hatte ich zu viele Autos vor mir, wann immer ich eine schnelle Runde versuchte. Das Rennen morgen dürfte interessant werden..." Sein irischer VIP-Kollege, Damien Faulkner, der vergangenes Jahr noch Formel-Rennwagen in den USA bewegte, steht einen Startplatz hinter Manning. Faulkner: "Ich bremste immer wieder in den ABS-Regelbereich hinein, und das solltest du im Rennwagen vermeiden. Morgen geht es schneller."
Stéphane Ortelli: "Meine schnellste Runde war maximum attack, ich wüsste nicht, an welchem Punkt ich hätte schneller fahren können. Aber diese Pole Position ist nicht meine alleinige Leistung. Ich bemerkte gestern, dass Wolf mir im ersten Teil der Strecke davonfuhr. Wolf war so fair, sich mit mir gemeinsam die Datenaufzeichnungen unserer Runden anzusehen und mir zu erklären, wie er fährt. Heute hat er es mir sogar auf der Strecke gezeigt. Ich bedanke mich bei Wolf für diese noble Geste."
Wolf Henzler: "Ich freue mich über meinen zweiten Platz. Ich bin froh, noch in Reihe eins zu sein, denn heute habe ich alles verbockt. Ich sah auf der Großleinwand, dass Stéphane auf der Pole war. Dann versuchte ich noch, seine Zeit zu lesen, dabei habe ich mich fast gedreht. In dem Stil ging es dann weiter. Und das auf einer Strecke, die mit einem Reifensatz höchstens zwei ultraschnelle Trainingsrunden erlaubt. Platz eins und zwei ist eine tolle Teamleistung."
Christophe Bouchut: "Das ist meine beste Startposition in diesem Jahr. Heute habe ich mich nur um drei Hundertstel Sekunden verbessert, mehr war nicht möglich. Viel wichtiger ist für mich, dass ich für morgen einen fast frischen Satz Reifen habe und ein perfektes Auto. Ich hoffe, dass ich nach den 12 Runden morgen endlich wieder auf dem Podium stehe."
Marcel Tiemann: "Bei meiner schnellen Runde wollte ich meinem Teamkollegen, Alex Davison folgen, denn der war ja im gestrigen Zeittraining zunächst mal schneller als ich. Der Alex drehte sich in die Wiese, ich habe es alleine versucht, aber ohne großen Erfolg. Schließlich passte eine Runde gut. Ich bin im ersten Supercup-Jahr, grundsätzlich lerne ich noch immer, mit dem 911 schnell zu fahren. Ich gehe die Kurven viel zu schnell an, das Auto wird instabil, und ich verliere Zeit."
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