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F1: Barrichello Top, Frentzen schaut zu

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Rubens Barrichello hält Michael Schumacher in Schach |
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| Rubens Barrichello fuhr beim Freien Training zum Großen Preis von Großbritannien am Freitag die Bestzeit. Der Brasilianer verwies seinen Ferrari Teamgefährten Michael Schumacher um fast eine halbe Sekunde auf Position zwei. Giancarlo Fisichella beendete den ersten Tag in Silverstone auf dem dritten Rang. Nicht auf der Strecke: die beiden Arrows-Piloten Heinz-Harald Frentzen und Enrique Bernoldi. Finanzielle Probleme hinderten das britische Team an der Teilnahme.
"Ich bin mit dem heutigen Ergebnis zufrieden", freute sich Barrichello. "Unser Programm hat auf die Daten aufgebaut, die wir beim Test vor einem Monat auf dieser Strecke gesammelt haben, so dass wir Basisarbeit auf einer Strecke erledigen konnten, auf der sich die Wetterbedingungen sehr schnell ändern."
Michael Schumacher konnte das erste Freie Training nicht nutzen. Der Wahlschweizer drehte sich bereits in der ersten Runde, was mit abgestorbenem Motor das vorzeitige Ende bedeutete. "Wenn man bedenkt, dass ich die erste Stunde des Freien Trainings heute verloren habe, ist unsere Leistung ganz respektable", so Schumacher, der sich zuversichtlich für den 10. Lauf der aktuellen Saison. "Das Auto sieht ziemlich konkurrenzfähig aus, obwohl wir nicht wissen, wie die Situation morgen aussieht, weil trockene Bedingungen erwartet werden."
Auch der spätere Viertplatzierte Juan Pablo Montoya haderte am Vormittag mit technischen Problemen. "Nachdem ich am Vormittag wegen eines Motorschadens nur fünf Runden fahren konnte, verlief die zweite Stunde recht gut", so der Kolumbianer. "Wir haben uns auf die Regenreifen und die Regenabstimmung konzentriert. Normalerweise haben wir Schwierigkeiten unter nassen Bedingungen, aber das heutige Training war ermutigend."
Weniger zufrieden war am Ende Ralf Schumacher, der im zweiten BMW Williams nur die elftschnellste Zeit fuhr. "Das waren heute extrem schwierige Trainingsbedingungen - nass und wechselhaft. Es war sehr rutschig, ich hatte auch den ein oder anderen harmlosen Dreher."
Arrows finaziell am Limit
Ein großes Fragezeichen steht vor dem Einsatz des Arrows-Teams. Das Team war in der Nacht zum Freitag verspätet in Silverstone eingetroffen. Dank einer Ausnahmeregelung, wurden die Fahrzeuge von Frentzen und Bernoldi dennoch von den technischen Kommissaren abgenommen. Zu Trainingsbeginn standen beide Piloten in voller Montur bei ihren Fahrzeugen, um dann tatenlos den Mitbewerbern zuzusehen. Das britische Team steht finanziell am Limit und schuldet Motorenlieferant Cosworth rund fünf Millionen Euro. Aus diesem Grund durften die Motoren zum Training nicht gestartet werden. Ob zwischen Arrows und Cosworth bis zum Qualifying eine Einigung erzielt werden kann, bleibt offen.
1. R. Barrichello, Ferrari, 1:31.457
2. M. Schumacher, Ferrari, +0:00.424
3. G. Fisichella, Jordan-Honda, +0:01.977
4. J.-P. Montoya, BMW-Williams, +0:02.385
5. T. Sato, Jordan-Honda, +0:02.444
6. J. Villeneuve, BAR-Honda, +0:02.916
7. K. Räikkönen, McLaren-Mercedes, +0:03.016
8. F. Massa, Sauber-Petronas, +0:03.219
9. J. Button, Renault, +0:03.287
10. N. Heidfeld, Sauber-Petronas, +0:03.295
11. R. Schumacher, BMW-Williams, +0:03.309
12. D. Coulthard, McLaren-Mercedes, +0:03.713
13. P. de la Rosa, Jaguar, +0:03.867
14. O. Panis, BAR-Honda, +0:04.077
15. E. Irvine, Jaguar, +0:04.225
16. J. Trulli, Renault, +0:04.787
17. M. Webber, Minardi-Asiatech, +0:06.378
18. A. Yoong, Minardi-Asiatech, +0:06.540
19. A. McNish, Toyota, +0:07.020
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