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2002-07-01 23:00:47 - tb
Berg Cup: Lang(s) erwarteter Sieg

Uwe Lang: erster Gesamtsieg für den Schweinfurter
Das zum dritten Mal durchgeführte Top 20 Finale setzte dem, nach der Wende zum 8-mal ausgetragenen Ibergrennen im Nordthüringischen Echsfeld, die Krone auf. Die beiden Finalläufe der schnellsten Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge um den Gesamtsieg und DM-Extrapunkte waren so spannend wie noch nie. Das gewohnt hohe Zuschaueraufkommen am Rande des so genannten Holzweg, wurde durch das Fußball WM-Finale weniger geschmälert als befürchtet. Die vorhergesagte Regenfront machen einen Bogen um Heiligenstadt, somit waren am Ende alle Happy.

Der glücklichste Mensch am Iberg war jedoch Uwe Lang im Osella BMW CN Prototyp. Der bei Sponsor Sachs beschäftige Schweinfurter erkämpfte sich den ersten Gesamtsieg seiner Karriere und schraubte dabei den Streckenrekord insgesamt dreimal nach unten. Lang begann am Morgen im ersten der drei Quali-Läufe gleich hellwach mit Rekord Nummer eins (56,828 Sek.). Herbert Stenger (Stenger BMW CN) konterte prompt in 56,259 Sekunden. Gleiches Spiel im dritten Lauf. Der „Lehrling“ legte vor, und der „Berglöwe“ stellte wie gewohnt die Rangordnung wieder her.

Im Finale legte Uwe Lang in beiden Läufen die absolut schnellsten Zeiten des Wochenendes auf die 1,9 km kurze Bahn. Stenger hielt wehrend seinen Auffahrten die Spannung extrem hoch, schaffte es schussendlich aber nicht Uwe Lang den Sieg noch zu entreißen. Der Streckenrekord gehört nun Lang in 55,195 Sekunden. „Mit sequentiellem Getriebe geht es in Zukunft noch schneller“ so Lang.

Zwei weitere Rekordfahrten steuerte Georg Plasa im Tourenwagenbereich bei. Plasa holte sich beim dritten Einsatz seiner Eigenkostruktion, einem BMW 320 Chassis, bestückt mit einem 3,4 Liter Judd V8 Motor, nach Gerlos den zweiten angestrebten Streckenrekord für Tourenwagen (57,188 Sek.) und einen Platz auf dem. Plasas härtester Gegner Herbert Stolz, verbremste sich in Lauf zwei, und landete in der Streckenbegrenzung. Der Österreicher mit Deutscher Lizenz bleibt jedoch in der Berg DM genauso in Führung wie Herbert Stenger bei den Rennwagen. Nach einer Zwangspause, durch seinem Unfall in Schleiz, überrasche Herbert Leibach im UWR Debora BMW CN mit Rang vier der Gesamtwertung.

Im KW Berg-Cup der Gruppe H behauptete Achim Fischer (Suzuki Swift 16V) die Cup-Tabellenführung. Nachdem Fischer in Trier seinen Motor himmelte und am Iberg mit einem Ersatzmotor antreten musste, kann sich der zweite Platz in der Klasse bis 1300 ccm, hinter Gerhard Moser und vor dem amtierenden Cupmeister Franz Weissdorn (beide VW Polo 16V) sehen lassen. Einmal mehr war Ralf Kroll (VW Golf 16V) in der Klasse bis 1600 ccm das Maß aller Dinge. Hier bot auch der Vorarlberger Kurt Flatz eine tolle Leistung, indem er Egidio Pisano (beide VW Golf) bezwang und im Top 20 Finale auch noch einen nicht voll motivierten Ralf Kroll überholte. Eines der Highlights des Rennens war die Auseinandersetzung in der Klasse bis 2 Liter. Timm Stahmer im Opel Kadett C 16V behauptete sich mit dem Klassensieg vor Uli Thomas (Opel Ascona 16) und André Schrörs im außergewöhnlichen Talbot Lotus, an der Spitze der großen Division des KW Berg-Cup.

Seinen ersten Gruppensieg konnte der Dresdener Jörg Roch im Gruppe A Ford Escort Cosworth feiern. Die Gruppe N Wertung beherrschte wie so oft Werner Boelke im Ford Sierra 4x4. Die Serienfahrzeuge der Gruppe G/GTN dominierte Rundstreckenspezialist Thomas Verhoeven im Porsche 964 RS. Die kommenden drei Wochen legt die deutsche Bergszene eine Sommerpause ein, bevor im saarländischen Homburg der nächste Höhepunkt ansteht.


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