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STT: Audi-Festival in der Eifel

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Willi Herold meldete sich nach dem Assen-Crash mit einem Gesamtsieg eindrucksvoll zurück. |
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| Launisches Eifelwetter machte den 28 Akteuren der Spezial-Tourenwagen-Trophy bei ihrer dritten Saisonstation auf dem Nürburgring zu schaffen. Als schnellster, aber nicht unbedingt erfolgreichster Mann erwies sich Willi Herold: Nur fünf Wochen nach seinem kräftigem Assen-Abflug konnte Herold die Pole-Position erobern, die aber beim ersten Lauf leer blieb. Um den Lärmschutzbestimmungen auf der GP-Strecke gerecht zu werden, musste er nach dem Training seinen Audi Turbo umbauen und aus der Boxengasse nachstarten. Im Glauben, in der gleichen Runde wie die Mitbewerber gestartet zu sein, startete Herold eine furiose Aufholjagd und drehte die schnellste Runde. Da er aber bereits bei seiner Rennaufnahme zwei Umläufe verpasst hatte, musste er sich mit dem 19. Gesamtrang zufrieden geben.
So war es Manfred Forster im 600 PS-NASCAR-Camaro, der kurzzeitig Führungsluft schnuppern konnte. Dank des neuen, über 500 PS starken BMW-M3-GTR-Motors konnte Kurt Distler zeitweise die Spitze erobern, musste sie aber bei einsetzendem Regen gegen Rennhälfte dem Allrad-Audi-Piloten Stefan Duscher überlassen, dem selbst ein Dreher nicht mehr vom ersten STT-Gesamtsieg abhalten konnte. Dahinter liefen Harald Link und Heinz Remmen (beide Porsche GT 3) nur um 0,15 Sekunden getrennt ein. Heftiger Regenfälle spülten in der Schlussphase fast jeden Teilnehmer von der Strecke, so dass die Rennleitung schließlich ein Einsehen hatte und den ersten Durchgang nach zehn Runden vorzeitig beendete.
Beim zweiten Lauf, diesmal auf trockener Strecke, konnte Herold seine Pole-Position in einen klaren Start-Ziel-Sieg umsetzen; Peter Becker im Porsche GT 2 verwies Distler knapp auf Platz 3, vor Forster, der seinen Unmut über die neue Streckenführung beklagte: Gleich viermal (!) pro Runde musste er in den ersten Gang zurückschalten.
In der GT-Klasse bis 4.000ccm konnte Remmen den Spieß umdrehen und Link diesmal mit 0,3 Sekunden besiegen; Michael Eckert (BMW) hatte bei den Zweiliter-Fahrzeugen, wie auch Gerd Zimpel (VW Golf) bei den 1600ern – in beiden Läufen die Nase vorn. |  |