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F3: Dritte Saison-Bestzeit für Gary Paffett

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Gary Paffett machte im Training für das Samstagrennen schon früh alles klar |
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| Nachdem er gestern die Pole Position erst wenige Minuten vor Trainingsende an Kousuke Matsuura verloren hatte, machte Gary Paffett im Training für das Samstagrennen schon früh alles klar: Mit 49,440 Sekunden sicherte sich der Brite im Dallara Opel-Spiess des Teams Rosberg seine dritte Bestzeit in der laufenden Saison. Auf dem nur 2,3 Kilometer langen Norisring tauchte Paffett schon gegen Mitte des 45-minütigen Zeittrainings auf der Pole Position auf, um diese bis zum Schluss zu behaupten. Zweiter wurde mit 49,637 Sekunden Bernhard Auinger (Dallara Opel). Der Österreicher konnte so den Platz in der ersten Startreihe erfolgreich verteidigen und Sven Heidfeld mit 49,698 Sekunden auf den dritten Platz verdrängen. Der Mönchengladbacher war damit der schnellste von drei Piloten, die mit einem Dallara Mercedes an den Start gehen. Für eine Überraschung sorgte der Niederländer Robert Doornbos, der seinen Dallara Mugen-Honda auf dem fünften Rang hinter dem Pforzheimer Frank Diefenbacher (Dallara Opel) platzieren konnte. Der Malaye Rizal Ramli und der Niederländer Charles Zwolsman konnten sich auf den Plätzen 27 und 28 nicht für das 26-köpfigen Starterfeld qualifizieren.
Marko Knauf: Mir fehlt einfach noch die Erfahrung. Ich habe kaum getestet und muss deshalb bei den Rennen üben. Zudem bin ich zum ersten Mal hier.
Christopher Brück: Es fing mit alten Reifen gut an, doch mit den neuen Reifen habe ich leider keine freie Runde und auch keinen Windschatten erwischt.
Gary Paffett: Gestern habe ich sehr unglücklich erst zum Schluss die Pole Position verloren. Heute ging es besser, ich habe von Anfang an hart gepusht und hatte viel Vertrauen ins Auto. Ich freue mich auf das Rennen heute Nachmittag.
Frank Diefenbacher: Ich habe die neuen Reifen erst sehr spät aufgezogen. Damit konnte ich mich zwar verbessern, doch leider nicht genug. Der neue Satz hätte mehr bringen müssen. Vielleicht müssen wir das Set-up noch leicht verändern.
Norbert Siedler: Ich bin zufrieden. Früher kam ich im Training nie unter die ersten zehn, heute klappt dies schon regelmäßig. Der Norisring liegt mir nicht mehr und nicht weniger als jede andere Strecke auch.
Robert Doornbos: Gestern habe ich mir bei einem Dreher die Reifen zerstört. Heute lief es auf dem neuen Satz viel besser. Leider muss ich nun mit diesem Satz beide Rennen fahren, da die Reifen von gestern zu starke Bremsplatten haben.
Timo Glock: Ich bin auf neuen Reifen ziemlich aufgehalten worden. Überhaupt weiß ich nicht so richtig, wo die Konkurrenz die Zeit gutmacht. Jetzt hoffe ich, dass ich beim Start nicht in einen Crash verwickelt werde.
Stefan de Groot: Ich konnte mich vor allem in der Schikane verbessern, doch es reicht noch immer nicht. Ich hatte zudem überhaupt keinen Windschatten.
Kimmo Liimatainen: Gestern hatte ich schon nach wenigen Runden ein Getriebeproblem, dabei ging ein Lader kaputt. Heute lief es viel besser, obwohl ich zu viel Druck gemacht habe. Ein paar Zehntel wären sonst noch drin gewesen.
Frits van Amersfoort (Teamchef Catharina Felser): Ich habe zu Cathi gesagt, wenn sie sich heute nicht qualifizieren sollte, würde ich sie in den Dutzendteich werfen – die Drohung hat wohl gewirkt. Nein, ehrlich, Cathi verliert am meisten beim Anbremsen. Sie muss viel früher bremsen als die Jungs, um Tempo zu reduzieren.
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