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F3: Knappe Pole für Matsuura

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Kousuke Matsuura umrundete den Norisring in 49,847 Sekunden |
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| In einem äußerst spannenden Training holte sich Kousuke Matsuura auf dem Nürnberger Norisring erst zehn Minuten vor Schluss die Pole Position. Der Japaner kam im Dallara Opel-Spiess des Prema Powerteams auf eine Rundenzeit von 49,847 Sekunden. Damit verdrängte er den Briten Gary Paffett (49,871), der nach 30 Trainingsminuten auf Platz eins aufgetaucht war, auf den zweiten Platz. Glück im Unglück hatte Frank Diefenbacher (49,928): Der Pforzheimer war schon nach acht Runden ausgeschieden, nachdem der Aachener Marko Knauf ihn bei seiner Fahrt aus der Box übersehen hatte und ins Auto gefahren war. Diefenbacher konnte dennoch den dritten Platz behaupten. Obwohl Knauf sein Training fortsetzen konnte, gelang ihm die Qualifikation nicht. Neben ihm werden Gottfried Grasser und Catharina Felser am Sonntag zuschauen, da sie mit ihren Plätzen 27 bis 29 keine Startberechtigung für das auf 26 Startplätze begrenzte Rennen erzielen konnten. Das 45-minütige Training musste nach kleineren Crashs durch mehrere Gelbphasen unterbrochen werden.
Kousuke Matsuura: Die Pole Position ist zwar auf jeder Strecke wichtig und bringt ja auch einen Punkt, doch hier hat man exzellente Möglichkeiten aus dem Windschatten zu überholen – es wird also kein leichtes Rennen.
Gary Paffett: Wir hatten heute Morgen große Probleme, die richtige Balance zu finden - das Auto hat über- und untersteuert. Jetzt war das Auto super, bis auf das Dashboard, das nicht funktionierte. Ich bin sehr spät rausgefahren und hatte dann überhaupt keine Daten. Das hat mich schon etwas nervös gemacht.
Frank Diefenbacher: So habe ich noch nie gezittert. Als mir nach der achten Runde plötzlich Marco Knauf ins Auto fuhr, habe ich gedacht, jetzt ist alles aus. Er kam aus der Box und hat einfach nach innen gezogen. Dass ich so lange den ersten und dann noch den dritten Platz halten konnte, zeigt, dass heute mehr drin gewesen wäre.
Marco Knauf: Die Sache mit Diefenbacher tut mir wirklich Leid. Ich habe das blaue Auto von Auinger gesehen und gedacht, dahinter würde nichts mehr kommen. Plötzlich habe ich dann den Schlag an meinem linken Hinterrad gespürt.
Marc Benz: Ich habe vor allem mit den mächtigen Bodenwellen meine Probleme.
Norberd Siedler: Bislang war ich im Training immer schlecht und musste mich im Rennen dann von hinten nach vorne kämpfen. Jetzt scheint es zu laufen – der fünfte Platz ist durchaus eine gute Ausgangsposition.
Jeffrey van Hooydonk: Es lief viel besser als im freien Training. Leider habe ich in meinem zweiten Turn keine freie Runde mehr gefunden.
Clemens Stadler: Heute morgen sah es gar nicht so schlecht aus. Warum wir es jetzt nicht auf die Reihe gekriegt haben, weiß ich auch nicht.
Joao Paulo de Oliveira: Hier ist es unglaublich schwer, ein gutes Set-up zu finden. Wir haben mal in die eine, mal in die andere Richtung geschraubt und müssen nach diesem Training das Auto für morgen komplett verändern. Zwei, drei Zehntel Zeitdifferenz hier sind auf einer normalen Rennstrecke eine Sekunde.
Christopher Brück: Ich habe mich sehr schwer getan, dass Auto abzustimmen. Zum einen bin ich hier noch nie gefahren und zum anderen kommt es mir vor, dass ich auf jeder Runde eine neue Bodenwelle treffe.
Stefan de Groot: Ich bin zum ersten Mal hier und komme überhaupt nicht zurecht.
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