Carrera Cup: Mit Dreifach-Spitze in das zweite Saisondrittel
Marc Lieb punktgleich mit der Tabellenführung
Drei Fahrer liegen punktgleich an der Tabellenspitze, wenn am kommenden Wochenende der Porsche Carrera Cup auf dem Norisring in das zweite Saisondrittel startet. Pierre Kaffer gelang als einzigem aus dem Top-Trio bisher ein Sieg: Der 25-jährige Burgbrohler gewann den Eröffnungslauf auf dem Hockenheimring und hält vor dem Rennwochenende in Nürnberg Platz eins. Auf Rang zwei liegt Frank Stippler, der 27-jährige Student aus Köln, der in Zolder als Zweiter und am Sachsenring als Dritter auf das Podium kletterte. Platz drei hält nach einem starken Rennen in Sachsen, das auf Platz zwei endete, Marc Lieb aus Niefern in Schwaben. Der Student ist mit 21 Jahren der jüngste Fahrer der Spitzengruppe.
Lediglich drei Punkte trennen den Lokalmatador Roland Asch (Ammerbuch) von seinen drei schnellen Konkurrenten. Der 51-Jährige holte in Zolder seinen 29. Sieg in einem Porsche-Markenpokal und ist damit einsamer Rekordsieger. Der älteste Fahrer es Feldes ist gerade bei seinem Heimrennen immer für einen Platz ganz vorne gut.
Mit seinem Sieg vor vier Wochen auf dem Sachsenring schob sich der Australier Alexander Davison vor auf den fünften Rang. 22 Jahre zählt der Profi aus Melbourne, der nach seinen Anfängen in der australischen Formel Ford seit dem Jahr 2000 im Cup-Porsche fährt.
Pech hatte Wolf Henzler aus Nürtingen, der zu Beginn der Saison nach Podiums-Resultaten in Hockenheim und Zolder auf Tabellenplatz zwei lag, aber auf dem Sachsenring mit einem technischen Problem aufgeben musste. Der Ex-Formel 3000-Fahrer rutschte nach diesem Null-Resultat auf Rang sechs hinab.
Für den gebürtigen Nürnberger Gerhard Müller (Schwabach) ist sein Heimrennen das wichtigste des Jahres. Der 40-jährige Unternehmer ist der letzte Teilnehmer, der den Carrera Cup als Fahrer und Teamchef in Personalunion bestreitet. Um so beachtlicher ist der zehnte Gesamtrang des fränkischen Allrounders. Auch der jüngste Starter im Carrera Cup bestreitet an der Noris sein Heimrennen. Es ist der 17-jährige Dominik Farnbacher aus Lichtenau, der unter den Augen seines Vaters und Teamchefs Horst zum ersten Mal in Nürnberg auf einem 911 startet.